Hundeflöhe loswerden und bekämpfen

Hunde können von verschiedenen Parasiten befallen werden. Dazu gehören Endoparasiten und Ektoparasiten. Während Endoparsiten im Tierkörper leben, so zum Beispiel Würmer, halten sich Ektoparasiten auf dem Tier auf. Dazu gehören Schädlinge wie Zecken oder Milben, die sich auf der Haut oder im Fell breitmachen.

Flöhe sind winzig kleine Tierchen, die sich im hellen Fell auch mit dem bloßen Auge erkennen lassen. Sie saugen sich mit Blut voll und können daher nach einer Blutmahlzeit wesentlich größer als vorher sein. Hundeflöhe loswerden und bekämpfen ist nicht schwer, wenn die richtige Behandlung stattfindet und diese über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird.

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Hausmittel gegen Hundeflöhe

Ein Floh kommt selten alleine, denn in der Regel springen die kleinen Biester zu vielen im Fell herum. Dennoch lohnt es sich, die Parasiten erst einmal ohne chemische Mittel zu vertreiben. Dazu eignen sich verschiedene Hausmittel gegen Hundeflöhe.

Kokosöl: Das Öl hat eine feste Konsistenz und wird erst bei Wärme weich und flüssig. Es ist reich an Laurinsäure, durch die auch die Flöhe vertreiben werden. Gegen Zecken und Milben wirkt es ebenfalls.

Neemöl: Das Öl enthält neben Bitterstoffen auch Azadirachtin, ein Terpen. Es wird als Schädlingsmittel verwendet, hat gleichzeitig aber eine hautschonende und pflegende Wirkung. Das Terpen dringt in den Schädling ein und verhindert sein weiteres Wachstum.

Kieselerdepulver: Das Pulver ist im Drogeriemarkt erhältlich. Es wird einfach in das Fell gestreut. Dort trocknet es die Schädlinge aus, wodurch diese absterben.

 

Flöhe im Bett wieder loswerden

Die Hundeflöhe können sehr gut springen und dadurch auch Höhen überwinden. Darf der Hund mit ins Bett, dann werden sich dort auch Flöhe finden lassen. Daher ist es wichtig, nicht nur das Tier, sondern auch die ganze Umgebung zu behandeln – insbesondere auch die Eier zu entfernen. Hundeflöhe im Bett lassen sich ebenfalls ohne Chemie wieder loswerden.

Die Oberbetten müssen gründlich ausgeschüttelt und gewaschen werden. Danach werden alle Textilien auf dem Bett entweder mit Neemöl oder mit Essigwasser besprüht. Wichtig ist dabei auch die Matratze. Die Zwischenräume werden gründlich mit einem Staubsauger gereinigt, denn gerade Flöhe halten sich gerne in Spalten, Fugen und Ritzen auf.

Hilfreich ist es, die Matratze mit Kieselerdepulver zu bestreuen, und erst danach mit einem Spannbetttuch zu beziehen. So kann das Pulver sehr gut auf einer großen Fläche wirken und noch eventuell überlebende Flöhe abtöten. Solange der Hund noch nicht frei von Flöhen ist, hilft auch der Dampfreiniger, um zum Beispiel Teppiche zu reinigen und durch die entstehende Hitze dort sitzende Hundeflöhe zu vernichten.

Wie lange überleben Flöhe in der Kleidung?

Kleidung, die täglich in Gebrauch ist, wird von Hundeflöhen eher selten befallen. Die Parasiten mögen keine örtlichen Veränderungen. Dennoch können Sie auch dort zu finden sein, denn sie können durch das Springen Höhen und auch Weiten gut überwinden.

Hat sich ein Floh mit Blut vollgesaugt, kann er sich mit der nächsten Blutmahlzeit ausreichend Zeit lassen. Zur Not kommt der Schädling nach seiner Mahlzeit für ca. 2 Monate ohne Nahrung aus. In der Regel bleiben die Parasiten aber auf dem Wirtstier, wo sie sich regelmäßig mit Blut versorgen.

Bei welcher Temperatur sterben Flöhe?

floehe bei hunden sind haeufig

Hundeflöhe sind zwar sehr kleine, aber auch sehr robuste Parasiten. Wenn es sein muss, kommen sie mehrere Wochen ohne Nahrung aus. Bei ihrem Überleben und dem gesamten Lebenszyklus spielen aber auch die Umgebung und die Temperatur eine wichtige Rolle.

  • Am wohlsten fühlen sich Hundeflöhe bei einer Temperatur von 25° C.
  • Das entspricht ungefähr der Zimmertemperatur.
  • Bevorzugt wird dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Ab einer Temperatur von 60° Grad werden die Schädlinge jedoch abgetötet.

Daher ist es auch ratsam, Kleidung und andere Textilien so heiß wie möglich in der Waschmaschine zu reinigen und anschließend bei hohen Temperaturen im Wäschetrockner zu trocknen. Kurzer und leichter Frost macht den Hundeflöhen allerdings nichts aus. Eine kalte Nacht im Freien überstehen sie ohne Probleme. Anders sieht es mit der Tiefkühltruhe aus. Diese Temperaturen vernichten die Schädlinge bereits über Nacht.

Passende Flohmittel für Hunde

Hundeflöhe vermehren sich rasch und sollten daher so schnell wie möglich bekämpft werden. Im Handel sind verschiedene Mittel erhältlich, die sich gut eignen, um die kleinen Plagegeister wieder loszuwerden.

  • Flohhalsband
  • Flohpuder
  • Flohspray
  • Spot-on
  • Tabletten/Kautabletten
  • Flohkekse

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Viele dieser Mittel besitzen pflanzliche Wirkstoffe, andere sind mit einem chemischen Wirkstoff versetzt. Zudem wirken nicht alle Mittel gleich schnell. Auch die Dauer kann sich von Produkt zu Produkt unterscheiden. Das Flohhalsband kann bis zu drei Monate wirken, benötigt aber mindestens 24 Stunden, bis der Wirkstoff über das Fell und die Haut aufgenommen und weitergegeben wird.

Spot-on und Flohpuder gegen Hundeflöhe

Flohpuder wirkt etwas schneller, da er direkt im Fell aufgetragen wird. Das gelingt am besten gegen den Strich, damit der Puder bis auf die Haut gelangt. Damit lässt sich der ganze Tierkörper behandeln, wobei der Kopf ausgespart werden sollte.

Ein Spot-on ist ein flüssiges Mittel. Je nach Größe des Hundes wird es direkt auf der Haut im Nacken oder tropfenweise bis zum Schwanzansatz aufgetragen. Es wirkt schnell und tötet nicht nur Flöhe, sondern auch Milben und Zecken zuverlässig und schnell ab.

Kautabletten und Kekse müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Sie sind mit pflanzlichen Stoffen angereichert und vertreiben die Flöhe ohne die Verwendung von Chemie. Beim Tierarzt sind Tabletten gegen Hundeflöhe erhältlich. Bei diesen ist ein synthetisches Insektizid als Wirkstoff vorhanden. Es wirkt innerhalb von acht Stunden und hält bis zu 12 Wochen an.

Hunde täglich gut kämmen ist wichtig

Neben den genannten Mittel ist es hilfreich, das Tier jeden Tag gründlich zu kämmen. Dazu wird am besten ein Flohkamm verwendet, mit dem der Hund nicht in der Wohnung, sondern im Freien gekämmt wird. Der Flohkamm hat eng sitzende Zinken, mit denen sich Hundeflöhe aus dem Fell herausholen lassen. Da Flöhe schnell springen, sollte das Kämmen nie in der Wohnung stattfinden.

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So lassen sich nicht nur lebende, sondern auch bereits abgestorbene Flöhe aus dem Fell entfernen. Zudem wird dir Durchblutung beim Kämmen angeregt. Hat der Hund jedoch wunde Stellen auf der Haut, weil er unter einer Flohstichallergie leidet, sollte besonders vorsichtig vorgegangen werden. Hier eignet sich etwas Kokosöl, denn dieses pflegt die Haut nicht nur, sondern vertreibt auch gleichzeitig die Flöhe aus dem Fell des Tieres.