Hund bellt jeden Menschen an

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Nichts ist unangenehmer, als wenn der eigene Vierbeiner jeden Menschen, dem man beim Gassi-Gehen auf der Straße begegnet, anbellt. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, bellt der Hund sogar Gäste an, was nicht nur einen schlechten ersten Eindruck hinterlässt, sondern viele Besucher auch erschreckt. Häufig stecken harmlose Gründe dahinter, denn durch Bellen bringt der Hund zum Ausdruck, dass er sich freut oder, dass er Auslauf oder Aufmerksamkeit braucht.

Doch was, wenn der Hund aggressiv bellt, knurrt oder kläfft? Wenn der eigene Hund zum lauten, aggressiven Störer wird, ist es an der Zeit, ihm ein für alle Mal diese Verhaltensweise abzutrainieren. Dafür gibt es einige effiziente Methoden und Tricks, die man unkompliziert beim Hund anwenden kann, sodass das Knurren und Kläffen bald der Vergangenheit angehört.

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Hund bellt Menschen aggressiv an

Wenn der eigene Hund sein Umfeld aggressiv anbellt, ist es an der Zeit, ihm zu signalisieren, dass solch ein Verhalten vom Herrchen oder Frauchen nicht geduldet wird. Jedoch sollte man immer ruhig und gelassen sein, wenn man mit dem Hund spricht, denn Aggressivität und Wut führen zu einer noch stärkeren Reaktion des Hundes. Durch konditionierte Entspannung wird dem Hund hingegen signalisiert, dass die Situation, in der er sich befindet, harmlos ist und es keinen Grund gibt zu bellen.

Zudem sollte man beobachten, welche Menschen aggressiv angebellt werden. Zum Beispiel kann es sein, dass er nur Männer anbellt oder ausschließlich Kinder. Wer die Verhaltensweise seines Hundes kennt, kann so die Ursache für das Bellen herausfinden und gegebenenfalls unangenehme Situationen vermeiden.

Erkennt man die Signale des Hundes, kann man umso schneller verhindern, dass er mit dem Bellen beginnt. Man sollte ihn immer ruhig beim Namen rufen oder ihn ablenken, was besonders gut mit Leckerli klappt. So kann man der Situation aus dem Weg gehen und den Hund vom Bellen ablenken.

 

Hund bellt bestimmte Personen an

Wenn der Hund nur bestimmte Personen anbellt, sollte man zunächst immer versuchen, ein bestimmtes Raster zu erstellen: Welche Personen werden überwiegend angebellt? Sind es Männer oder Frauen? Bellt der eigene Vierbeiner nur Jogger oder Menschen in bestimmter Kleidung an? Sind es Menschen mit Hut oder eventuell nur Kinder? Je enger man den Personenkreis eingrenzen kann, desto einfacher wird es, zukünftiges Anbellen zu vermeiden.

Es kann nämlich sein, dass der Hund bereits schlechte Erfahrungen mit einer bestimmten Personengruppe gesammelt hat. Wurde er eventuell mal von einem Jogger getreten? Hat eine Person mit Spazierstock mit selbigen nach ihm geschlagen? Dies könnte für unbegründetes Bellen die Ursache sein.

Lässt sich das Problem nicht in den Griff bekommen, sollte man den Hund zunächst immer an der Leine führen. Wenn man beim Hund erste Signale für ein Anbellen erkennt, sollte man ihn näher zu sich ziehen und laute Kommandos wie „Platz“! oder „Fuß!“ geben, um ihm zu verdeutlichen, dass es keinen Grund zum Bellen gibt.

Tipp: Schnell und langfristig das Bellen in den Griff bekommen.

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Hundebellen abgewöhnen

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Es ist nervenaufreibend und unangenehm, wenn der eigene Hund jeden Menschen beim Spazierengehen anbellt. Deswegen fragen sich einige Hundebesitzer, wie sie ihrem Vierbeiner diese Marotte abgewöhnen können. Die Antwort darauf ist einfach, denn das Hundebellen abgewöhnen gelingt in ein paar wenigen Schritten.

Wenn der Hund jedes Mal bellt, sobald es an der Haustüre klingelt, sollte man ihn zunächst in seinem Körbchen lassen. Den Besuch sollte man zuerst alleine begrüßen und erst dann den Hund dazu rufen. So merkt der Hund, dass nichts passiert, wenn das Herrchen oder das Frauchen bei der Begrüßung alleine ist und, dass es keinen Grund zur Gefahr und damit auch keinen Grund zum Bellen gibt.

Hund rennt auf Menschen zu und bellt

Insbesondere beim Gassigehen ist es unangenehm, wenn der eigene Vierbeiner fremde Menschen anbellt oder im Freilauf auf sie zu rennt. Solch ein Verhalten des Hundes sollte immer unterbunden werden, denn es kann zuweilen gefährlich werden – sowohl für Passanten als auch für den Hund.

  • Denn oftmals bekommen Fußgänger Angst, wenn der Hund bellend auf sie zuläuft, und rennen entweder weg oder schlagen sogar im schlimmsten Fall nach dem Hund.
  • Dies führt dazu, dass der Hund sich in seinem Jagdverhalten bestätigt fühlt. Ferner kann es dazu kommen, dass er zubeißt.
  • Deswegen sollte man mit klar formulierten Befehlen dem Hund signalisieren, dass er das Bellen und Hinterherjagen zu unterlassen hat – allerdings immer in ruhigem, aber bestimmten Ton.
  • Denn lautes Schimpfen nimmt der Hund als Bestätigung seines Verhaltens auf: Das Herrchen schimpft dann in seinen Augen nicht ihn, sondern die Passanten an.
  • Ein Kommando, das hilfreich ist und das unerwünschte Verhalten des Hundes verhindern kann, ist „Platz!“.

Es unterbricht das Bellen und das Jagdverhalten des Hundes, zudem wirkt er durch die Sitzhaltung kleiner und damit ungefährlicher auf Passanten, die so weniger Angst vor dem Hund verspüren. Dies entschärft die Situation enorm. Auch durch ein strenges „Hier!“ oder „Fuß!“ bekommt man den Hund dazu, sein Gebell zu beenden und nicht mehr auf fremde Menschen auf der Straße zuzulaufen.