Hundeklappe

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Eine Hundeklappe hat die gleiche Funktion wie eine Katzenklappe. Sie sorgt dafür, dass der Vierbeiner alleine in den Garten gehen und auch selbstständig wieder zurück ins Haus kommen kann.

Der Hund kann immer dann, wenn er es möchte oder ein Bedürfnis hat, von drinnen nach draußen und wieder zurück laufen. Hundeklappen gibt es in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Funktionen. Der Einbau gelingt in den meisten Fällen auch ohne Vorkenntnisse – kann aber auch vom Fachmann übernommen werden.

Hundeklappen – Mehr Selbstständigkeit für das Tier

Hundeklappen geben dem Vierbeiner ein Stückchen mehr Freiheit und machen es auch dem Hundehalter leichter. Mit einer eingebauten Klappe kann der Hund von alleine nach draußen gehen, im Garten spielen und toben oder sein Geschäft verrichten.

Möchte das Tier dann wieder rein, geht es ebenfalls ganz selbstständig wieder durch die Klappe in die Wohnung zurück. Hundeklappen gibt es nicht nur für kleinere Rassen, sondern auch im XXL-Format, sodass auch große Vierbeiner nicht darauf verzichten müssen.

Je nach Modell bieten die Hundeklappen weitere Funktionen, wie zum Beispiel das automatische Öffnen durch einen Chip. Der Einbau gelingt dabei nicht nur in einer klassischen Holztür, da sich einige Hundeklappen aus dem Handel auch für den Einbau in einer Glastür oder der Terrassentür eignen.

Klassische Hundeklappe – Zweiwege Verschluss

Die Hundeklappe mit einem Zweiwege Verschluss gehört zu den einfachen Modellen und besitzt keine technischen Funktionen. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, um die Klappe einzustellen:

 

Ist der Mechanismus geöffnet, kann der Hund so oft wie er es möchte, von beiden Seiten durch die Hundeklappe gehen.
Ist der Mechanismus geschlossen, bewegt sich die Klappe nicht – weder von innen, noch von außen. Besonders nützlich ist diese Funktion, wenn der Hund alleine zu Hause ist und die Wohnung nicht verlassen soll.

Klappen mit 4-Wege Verschluss für Hunde

Ähnlich wie beim Zweiwege Verschluss haben auch Hundeklappen mit diesem Schließmechanismus keine technischen Feinheiten. Sie lassen sich aber individueller einstellen und bieten insgesamt vier unterschiedliche Möglichkeiten.

Zum einen haben die 4-Wege-Klappen die gleichen Mechanismen wie 2-Wege Klappen, bieten aber zusätzlich noch die folgenden Möglichkeiten:

Die Klappe kann so eingestellt werden, dass sie sich nur von einer Seite öffnen lässt. Ist der Hund im Garten, kann er alleine ins Haus kommen. Dann fällt die Klappe zu und das Tier bleibt sicher drinnen, da die Klappe nun nicht mehr von innen öffnet.

Auch für den umgekehrten Fall lässt sich die Klappe einstellen. Das Tier kann noch einmal in den Garten laufen, danach schließt die Klappe und der Hund kann nicht mehr in die Wohnung zurück.

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Hundeklappen mit Chip

Diese Klappen bieten ein technisches Detail und funktionieren in Kombination mit einem Chip. So wird es möglich, dass die Klappe nur von dem eigenen Haustier, und keinem anderen Tier genutzt werden kann. Bei einfachen Klappen kann es immer wieder passieren, dass auch die Katze des Nachbarn durch die Klappe schlüpft, und dann plötzlich in der Wohnung steht.

Arbeitet die Hundeklappe mit einem Mikrochip ist das nicht mehr möglich. Wenn der Hund von einem Tierarzt gechipt wurde, kann die Klappe auf diesen Chip programmiert werden. Auf dem Chip ist eine sogenannte Identifikationsnummer gespeichert, auf welche sich die Hundeklappe mit Chip-Funktion programmieren lässt.

Dadurch bieten diese Klappen eine gute Sicherheit an. Sobald sich der Hund der Klappe nähert, entriegelt sich diese automatisch und der Hund kann durch die Klappe hindurch gehen.

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Klappen mit Sensor

Hundeklappen mit Sensor funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Klappen mit Chip. Sie eignen sich für Hunde, die keinen implantierten Mikrochip besitzen. Der Chip wird durch einen Sensor ersetzt, den der Hund am Halsband trägt.

Das System in der Hundeklappe erkennt den Sensor sobald sich der Hund nähert, und öffnet dann die Klappe. Auch diese Modelle stehen für Sicherheit, haben im Vergleich zum Chip den Nachteil, dass der Hund den Sensor verlieren könnte.

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Hundeklappe XXL

Nicht nur kleine Vierbeiner, sondern auch große Hunde können von einer Hundeklappe profitieren. In der Regel werden große Klappen seltener angeboten, sodass die Suche nach dem perfekten Durchgang etwas dauern kann und auch mit einem höheren Preis zu rechnen ist.

Zu finden sind dann aber Klappen, durch die auch ein großer Schäferhund bequem hindurchgehen kann. Je nach Modell eignen sich die XXLHundeklappen für den Einbau im Mauerwerk oder als klassische Klappe in der Tür.

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Hundeklappen in eine Glastür einbauen

In der Regel bestehen Terrassentüren aus einem Isolierglas, das sich nicht einfach mit dem Glasschneider bearbeiten lässt. Auch Haustüren aus Sicherheitsglas sollten dem Fachmann überlassen werden, wenn eine Öffnung für die Hundeklappe angebracht werden soll.

Anders ist es bei einer einfach verglasten Tür, die sich leicht mit einem Glasschneider bearbeiten lässt. Dazu muss die Tür jedoch aus den Angeln geholt und auf dem Boden platziert werden. Der Rahmen der Hundeklappe muss dann mit Silikon im Glas befestigt werden, um eine möglichst gute Abdichtung zu erzielen.

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Hundeklappen selber einbauen – Anleitung

Hundeklappen lassen sich in eine einfache Holztür oder ein dünnes Mauerwerk leicht selber einbauen. Es ist jedoch wichtig, vorher die richtigen Maße zu nehmen, damit die Klappe dann auch an der richtigen Stelle sitzt und der Hund bequem rein und raus gehen kann.

  1. Alle Teile aus der Verpackung holen und auf Vollständigkeit und Beschaffenheit kontrollieren. Danach die Teile gut übersichtlich und griffbereit auf den Boden legen.
  2. Den Abstand vom Boden bis zum Bauch des Hundes genau ausmessen und auf die Tür übertragen.
  3. Die Schablone an der ausgemessenen Stelle an die Tür halten, mit einer Wasserwaage ausrichten und auf die Tür übertragen.
  4. Mit der Bohrmaschine an den vier angezeichneten Ecken jeweils ein Loch bohren und danach der Schablone entlang mit einer Stichsäge das Loch aussägen.
  5. Die Schnittflächen mit Sandpapier glätten.
  6. Nun kommt Silikon auf die Umrandung und die Hundeklappe wird eingesetzt. Gut andrücken und mit den beiliegenden Schrauben befestigen.
  7. Danach wird die Klappe auch von der anderen Seite mit Silikon abgedichtet.

Gute Hundeklappen – welche Modelle gibt es?

Ganz egal, ob für den kleinen Zwergpudel oder einen großen Schäferhund – der Handel bietet Hundeklappen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Funktionen an. Einfache Hundeklappen haben eine Schwing- bzw. Pendeltür, die sich verschließen lässt.

Diese einfachen Modelle garantieren jedoch keine Wärmedämmung, wie es zum Beispiel bei einer Doppelschwingtür der Fall ist. Diese Hundeklappen haben einen kleinen Zwischenraum, der auch als Tunnel bezeichnet wird, und isolieren recht gut.

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Diese Klappe für Hunde besteht aus Aluminium und wird in vier verschiedenen Größen angeboten. Sie kann leicht selber eingebaut werden und arbeitet mit dem klassischen Zweiwege-System. Sie kann in Holztüren, Ziegelwände und PVC-Türen mit einer Dicke von 0,95 bis 5 cm eingebaut werden.

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Zusätzlich ist diese Hundeklappe mit einer Verschlussplatte ausgestattet, wodurch die Klappe komplett verschlossen werden kann. Erhältlich ist die Hundeklappe in folgenden Größen:

  1. S – 6,2 x 20,1 x 29,8 cm
  2. M – 6,5 x 27,7 x 40 cm
  3. L – 6,4 x 32,9 x 50,2 cm
  4. XL – 6,4 x 41,7 x 69,2 cm
  • SureFlap Haustierklappe

Diese Klappe eignet sich für alle kleinen Hunde und für Hundewelpen. Die Klappe kann mit dem Mikrochip eingestellt werden oder lässt sich mit dem Sensor für das Halsband nutzen. Zusätzlich befindet sich eine Zeitschaltuhr an der Hundeklappe.

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So können sowohl die Eintrittszeiten, als auch die Austrittszeiten programmiert und eingestellt werden. Die 28,1 x 26,2 x 1 cm große Klappe eignet sich für kleine Hunde, kann aber auch für große Katzen genutzt werden.

  • PetSafe Haustierklappe

Die Hundeklappe besteht aus einer UV-geschützten Klappe aus Kunststoff und arbeitet mithilfe der Radiofrequenztechnologie. Der Hund trägt einen kleinen Signalgeber an seinem Halsband, der von der Klappe ausgelesen wird. Nähert sich der Hund der Klappe, ist ein leises Klicken zu hören und die Hundeklappe öffnet sich.

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Dank diesem elektrischen Schlüssel haben keine fremden Tiere mehr Zutritt. Zudem kann die Hundeklappe unterschiedlich programmiert werden, Sie lässt sich komplett schließen oder öffnen und kann nur mit dem SmartKey zugänglich gemacht werden. Die Maße der Hundeklappe betragen 40,96 x 60 cm.

Vor- und Nachteile von Hundeklappen

Wer eine Hundeklappe einbauen möchte, und ein Wohnobjekt gemietet hat, sollte sich für dieses Vorhaben rechtzeitig die Erlaubnis des Eigentümers besorgen. Denn Hundeklappen haben nicht nur Vorteile, sondern können auch Nachteile mit sich bringen.

Vorteile:

  • Hunde bekommen mehr Bewegungsfreiheiten
  • Tiere können selbstständig nach drinnen oder draußen
  • Hundeklappen können Energierkosten (Heizung) sparen

Nachteile:

  • einige Hunde rennen pausenlos durch die Klappe hindurch
  • bei schlechtem Wetter wird Matsch in die Wohnung getragen
  • Einbau manchmal durch den Fachmann nötig
  • Eigentümer muss die Erlaubnis geben
  • der Versicherungsschutz muss geklärt werden