GPS für Katzen

katze-unterwegs-orten-chip-tracker

Wer eine Katze als Haustier hat muss sich entscheiden, ob das Tier als reine Wohnungskatze gehalten werden soll, oder ob die Katze auch Freigang bekommt. Lebt die Katze nur in den eigenen vier Wänden, ist ihr Aufenthaltsort daher bekannt. Hat die Katze jedoch Freigang, ist der aktuelle Aufenthaltsort in den meisten Fällen unbekannt.

Viele Katzen bleiben zudem mehrere Tage von Zuhause weg – sie werden oft vergebens gesucht und gerufen. Durch GPS-Tracking kann die Katze ganz einfach gefunden werden.

GPS liefert sehr schnell genaue Ergebnisse über den aktuellen Standort des Tieres, sodass der geliebte Stubentiger nicht mehr lange vermisst wird. Auch dann, wenn sich das Tier in einer Gefahrensituation befindet, kann es dank GPS schnelle Hilfe bekommen.

Was bedeutet GPS Sender?

GPS ist eine Abkürzung und bedeutet Global Positioning System – Globales Positionsbestimmungs-System. Es handelt sich also um ein Navigationssatellitensystem, das bereits in den 1970er Jahren entwickelt wurde, und mit dem eine Position bestimmt und ermittelt werden kann.

Die GPS-Daten können von jeder Person genutzt werden, sodass sich nicht nur Menschen oder Gegenstände via GPS orten lassen, sondern auch Tiere. GPS ist unter anderem als Ortungssystem bei Handys und Smartphones bekannt, wenn der genaue Standort ermittelt und verwendet werden soll. Ähnlich wie beim Handy funktioniert GPS für Katzen.

Die Tiere müssen dann jedoch mit einem Sender ausgestattet werden, der die nötigen Informationen liefert. Um diese Daten abrufen zu können, muss der Tierhalter einen Empfänger besitzen, mit dem er die Daten auslesen und das Tier aufspüren kann.

 

GPS Chip für Katzen – So funktioniert es

Damit eine Katze mittels GPS geortet und gefunden werden kann, wird ein Sender benötigt. Dazu bietet der Handel spezielle Halsbänder mit einem integrierten GPS-Sender an. Das Halsband wird dem Tier um den Hals gelegt und geschlossen.

Da die meisten Freigängerkatzen bereits mit einem Flohhalsband ausgestattet sind, wird das GPS-Halsband gut angenommen und stört die Tiere nicht.

  • Der Tracker ist batteriebetrieben, sodass an einen rechtzeitigen Wechsel der Batterien gedacht werden muss.
  • Einige Tracker haben daher einen Zusatzfunktion und geben einen Alarm ab, sobald die Batterie erneuert werden muss.
  • Sobald die Katze sich mit dem GPS-Halsband auf den Weg macht, werden die Signale via GPS übertragen.
  • Damit diese empfangen werden können, benötigt der Katzenhalter einen sogenannten Empfänger.

Katzenortung per Chip für den genauen Standort

Durch diesen kann er immer den genauen Standort sehen und weiß, wo sich das Tier aktuell aufhält. Der Handel bietet GPS für Katzen mit unterschiedlichen Reichweiten und auch mit genanntem Chip an. Begibt sich die Katze weit weg und bleibt das Tier auch Tage oder Wochen von zuhause weg, sollte eine möglichst hohe Reichweite gegeben sein.

Viele Tiere streunen aber auch nur in ihrem bekannten Revier und halten sich in einem gewissen Umkreis auf. Bei einigen Modellen kann daher auch nur in einem bestimmten Umkreis nach der Katze gesucht werden.

Hilfreich ist es, sich via GPS mit dem Smartphone zu verbinden eine eine entsprechend App auf das Handy zu laden. So können die Daten einfach via App abgerufen werden und ein Blick auf das Smartphone reicht aus, um zu wissen, wo der Stubentiger gerade ist.

GPS-Sender für Katzen: Vor- und Nachteile

Katzenbesitzer müssen viele Entscheidungen treffen, die das Leben des Tieres beeinflussen. Wer seiner Katze den Aufenthalt im Freien erlaubt, ermöglicht dem Tier ein freies und selbstbestimmtes Leben, das auch Gefahren und Risiken mit sich bringen kann.

Mit einem GPS-Sender können sich Katzenhalter diese Entscheidung etwas erleichtern, denn das Tier kann zu jeder Zeit geortet werden, wenn es einmal nicht wie gewohnt nach Hause kommt. Dennoch bietet GPS keinen kompletten Schutz.

  • Es gibt GPS-Halsbänder, die sich öffnen, sobald die Katze daran hängen bleibt.
  • Diese Modelle verfügen über einen Sicherheitsverschluss, sodass sich die Katze zum Beispiel nicht an dem Halsband strangulieren kann, wenn sie beim Klettern hängen bleibt.
  • Öffnet sich das Katzenhalsband, dann kann die Katze nicht mehr geortet werden.
  • Allerdings besteht die Möglichkeit, das Halsband mittels dem Signal wiederzufinden und es der Katze erneut anzulegen.
  • Einfache Halsbänder haben einen normalen Verschluss und öffnen sich bei Gefahr in der Regel nicht.
  • Die Katze kann diesen Sender zwar nicht verlieren, allerdings besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr für das Tier, wie zum Beispiel die Strangulation.

katze-per-gps-sender-handyortung

Katzen Ortung – Die verschiedenen Funktionen

GPS eignet sich nicht nur um Personen zu orten, sondern wird bereits von vielen Hunde– und Katzenbesitzern als Ortungssystem für das eigene Haustier verwendet. Ganz egal, ob der Hund aus dem Garten weggelaufen ist oder die Katze nicht zurück kommt – hat das Tier einen GPS-Sender an sich, kann es schnell und zuverlässig geortet werden.

Je nach Modell gibt es noch weitere Funktionen, die zudem auch einen Einblick in das freie Leben der Katze geben, den man ohne dieses Ortungssystem nicht hätte.

Neben dem einfachen Orten des Tieres kann GPS auch genutzt werden, um das Tier zu überwachen. Je nach Modell lassen sich mehrere Funktionen einstellen, die sich dann via App auf dem Smartphone nutzen lassen.

Live Tracking

Live Tracking ist vielen durch die Paketverfolgung bekannt. Mittels Live Tracking kann der genaue Standort bestimmt werden und in Echtzeit ist zu sehen, auf welchem Weg sich die Sendung gerade befindet. Genauso funktioniert das Live Tracking via GPS für Katzen.

Mit der entsprechenden App auf dem Handy wird nicht nur der letzte Standort der Katze angezeigt, sondern auch der aktuelle Weg, auf dem sich das Tier gerade bewegt. So lässt sich auf der virtuellen Landkarte genau verfolgen, welchen Weg das Tier einschlägt, wo es sich bewegt und wie schnell.

Wer gerne wissen möchte, ob sich sein Tier immer in dem ungefähr gleichen Radius aufhält, und dabei festgelegte Zeiten hat, kann dies durch mehrmaliges Live Tracking schnell feststellen.

Safe Zone – ein virtueller Zaun für die Katze

Mit dem virtuellen Zaun können Katzenbesitzer vorab einen bestimmten Radius festlegen, in dem sich das Tier ihrer Meinung nach ausreichend bewegen kann. Sobald die Katze über dieses Gebiet hinaus geht, wird ebenfalls via App ein Signal an das Smartphone gesendet.

Die Katze streift zwar nach dem Signal weiterhin durch die Gegend, allerdings wurde der Tierhalter rechtzeitig durch GPS informiert.

GPS Geräte mit Beleuchtung

Viele Katzen kommen immer wieder zur gleichen Zeit nach Hause. Oft stehen sie abends vor der Tür und möchten die Nacht in der Wohnung verbringen. Andere Katzen bleiben oft tagelang fort und streunen auch nachts durch die Gegend. Eine zusätzliche Lichtquelle am GPS-Halsband kann dann von Vorteil sein.

Dadurch wird die Katze in der Nacht gut sichtbar und kann auch von Autofahrern rechtzeitig erkannt werden, wenn sie in der Dunkelheit eine Straße überquert. Hilfreich ist die Lichtquelle aber auch dann, wenn nachts nach der Katze gesucht wird. Das Lichtsignal ist deutlich zu erkennen, wodurch sich die Katze bei Dunkelheit leichter gefunden werden kann.

Peilsender für Katzen: Hitze

Einige Modelle sind mit einer weiteren Zusatzfunktion ausgestattet und schlagen Alarm, sobald sich die umgebende Temperatur stark erhöht. Das kann unter anderem dann der Fall sein, wenn die Katze im Sommer verletzt im Freien liegt, oder wenn das Tier versehentlich in einem Gartenhaus oder einem Geräteschuppen eingesperrt wurde und sich nicht mehr selbst befreien kann.

Da gleichzeitig auch der genaue Standort der Katze angezeigt wird, kann das Tier schnell gerettet und eine Überhitzung oder gar ein Hitzschlag verhindert werden.

Was beim Kauf eines Katzen GPS Trackers beachten?

GPS Halsbänder für Katzen sind im Handel zu bekommen. Oft werden einzelne Modelle auch beim Tierarzt ausgestellt und angeboten. Vor Ort findet man GPS Tracker im Zoo- oder Tiergeschäft. Wer ein möglichst großes Angebot haben möchte, und auch an einem Preisvergleich interessiert ist, kann das Online-Angebot nutzen.

Verschiedene Shops bieten das Ortungssystem an und auch Shopping-Plattformen haben eine riesige Auswahl. Beim Kauf ist es wichtig, nicht nur auf die einzelnen Funktionen, sondern auch auf die Größe zu achten, da GPS Halsbänder für Hunde wesentlich größer und schwerer sind, als Modelle für Katzen.

Tractive GPS Tracker: Das System ortet nicht nur Hunde, sondern auch Katzen und bietet zusätzlich Live Tracking an. Das GPS-System kann via App vom Smartphone aus gesteuert und kontrolliert werden. Zusätzlich steht ein virtueller Zaun zur Verfügung.

Petpointer: Das äußerst kleine GPS System wiegt gerade einmal 28 Gramm und zeichnet auch zurückgelegte Wege auf. Das Tracking kann individuell eingestellt werden, wodurch Intervalle von 20 Sekunden bis zu 1 Stunde möglich sind.