Katzenfallen

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Der Hauptgrund zur Nutzung der Katzenfalle ist, verwilderte Katzen einzufangen. Doch manche Hobby-Jäger, haben böse Absichten, was den Drahtkasten betrifft. Zu welchem Zweck diese noch dienen, wie man sie aufstellt und wie die Rechtslage ist, erfahren Sie hier.

Anwendung und Aufstellen von Katzenfallen

Die verschiedensten Gründe führen zum Kauf von Katzenfallen. Ob Katzen-Hasser oder Katzen-Liebhaber, im Grunde kann jeder diese Art von Fallen benutzen.

  • Da Katzen nicht zu den Schädlingen gehören, ist es laut Tierschutzgesetz in Deutschland verboten, unsachgemäß Wirbeltiere zu töten.
  • Aus diesem Grund sind in Deutschland nur die Lebendfallen erlaubt, welche offiziell nur mit Jagdschein aufgestellt werden dürfen.
  • Solch eine erhält man im Internet schon ab ca. 30,00€.
  • Die Katzenfalle dient ebenso, weggelaufene Katzen wieder einzufangen.

Auch  streunende Katzen können durch diese Art gefangen und rehabilitiert und gegebenenfalls kastriert/sterilisiert werden. Tipps zum Thema: Katze entlaufen.

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Katzen fangen

Als erster Schritt stellen Sie, um die Katze daran zu gewöhnen die Falle in die Nähe einer Mauer oder eines Zauns auf ihrem Grundstück.

  1. Ein paar Tage vor der „Jagd“ gewöhnt man der Katze an, in unmittelbarer Nähe des Käfigs zu essen. Dafür eignet sich Fisch, Leber oder Hühnchen.
  2. Ein Tag vor dem Fang, kein Futter raus stellen damit die Katze den Tag darauf hungriger ist.
  3. Am Tag X stellen Sie den Köder in die Falle und decken diese mit einem Handtuch ab. Dies dient dazu, dass die Katze nicht verwirrt gegenüber dem Käfig ist.
  4. Eine Spur auszulegen, die zum Käfig führt, ist sinnvoll, damit die Katze sicher direkt in das Gehege geführt wird.
  5. Regelmäßig nach der Falle zu schauen ist wichtig, damit die Katze nicht unnötig lange gefangen gehalten wird.

Wichtig: Keine grausamen Alternativen verwenden! Vermeiden Sie es Mutterkatzen zu fangen, damit sie ihre Babys stillen können. Mutterkatzen erkennt man an den geschwollenen Zitzen.

Gute Katzenfallen kaufen

  • KrapTrap Marderfalle / Lebendfalle

Lebendfalle für Katzen, Marder und andere Wirbeltiere in der Größe. Die Maße der Falle sind ca. 77 x 30 x 29 cm und besteht aus Draht. Die Draht Maschenweite ist 25 x 25 mm mit stabiler Rahmenverstärkung. Für einen sicheren Transport beträgt die Drahtstärke extra dicke 2,0mm. Die Falltür hat eine Trittbrettauslösung und bietet hiermit sicheren Schutz vor Ausbruch.

Das Gewicht der Katzenfalle beträgt dabei nur 6 Kilo. Mitgeliefert werden Beköderungs- und Fanganleitung um direkt starten zu können.

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  • Satis Kastenfalle

Die Lebendfalle von Satis, ist ebenso eine Alternative zur Katzenjagd. Der Trittbrett-Auslösemechanismus befindet sich hierbei in der Mitte des Käfigs.

Die Katzenfallen gibt es in diversen Größen, je nach Größe der Katze. Die Pulverbeschichtung sorgt dafür, dass die Falle auch bei Schlechtwetter verwendbar ist.
Durch die Kombination aus hochwertigen Materialien, hat man langfristig Freude an dieser Katzenfalle. Der Tragegriff des Kastens verfügt über einen Bissschutz, um Gefahren aus dem Weg gehen zu können. Nach Fang schließen sich zwei von zwei Falltüren, um den perfekten Schutz zu gewähren.

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Katzenfalle selber bauen

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Im Grunde ist eine Katzenfalle aufgebaut wie die Marderfalle. Um eine Lebendfalle für Katzen selber zu bauen, ist es wichtig darauf zu achten, dass das richtige Material verwendet wird. In dem Fall eignen sich am besten Holz oder Draht.

Nachdem die Seitenteile zugeschnitten sind und die Löcher gebohrt wurden, verschraubt man diese zu einem Kasten.

Die Lebendfalle sollte mindestens 75cm lang sein und die dazu passende Breite und Höhe besitzen.

Hier gilt: Umso größer, umso besser! Jedoch darf die Falle niemals eine Gefahr darstellen.

Im hinteren Teil des Käfigs wird eine Wippe montiert, die über einen Mechanismus den Eingang der Falle verschließt. Dort wird auch der Köder platziert.

Vergleichsweise kann man auch ein Trittbrett als Auslöser für das Verschließen der Tür einbauen. Ein Komplettbausatz zum zusammen schrauben ist im Internet erhältlich. Doch es muss beachtet werden, dass laut Tierschutzgesetz nicht jeder ohne weiteres eine Katzenfalle aufstellen darf.

Katze in der Falle gefangen

Wenn es sich nicht um die eigene Katze handelt, ist es ratsam sobald die „Katze im Sack“ ist, das Tier so schnell wie möglich ins Tierheim oder zum Tierarzt zu bringen. Die Katze darf in keinem Fall mehrere Stunden in der Falle bleiben, weil sonst das Tier verängstigt wird.

Eine Decke über den Käfig zu legen kann das Tier beruhigen. Es muss darauf geachtet werden, den Käfig ruhig und ohne Erschütterungen zu transportieren solange sich das Tier darin befindet. Nachdem die Katze beim Tierarzt war, ist es sinnvoll sie an dem Ort wieder frei zu lassen, an dem man sie eingefangen hat. Die Katze wird sonst verwirrt sein.

Letztendlich nach dem Freilassen: Hände gründlich waschen!

Rechtslage bei Katzenfallen

Grundsätzlich gilt: Ohne die Genehmigung der Ortsverwaltung oder des Tierschutzes dürfen keine Katzenfallen aufgestellt werden. Allerdings kann jeder Lebendfallen im Internet käuflich erwerben.

Katzen zu vertreiben ist rechtlich erlaubt, so lange dem Tier nicht geschadet wird. Hierfür gibt es diverse Katzenabwehr Gerätschaften im Handel.

Wann werden Katzenfalle benötigt?

Am meisten genutzt werden Katzenfallen von Jägern, Tierrettern, Förstern oder von Privatpersonen. Vogelliebhaber oder gar Züchter fühlen sich oft von einer Katzenplage gestört. Streunende Katzen berauben die Nester und schaden den Küken. Es ist vor allem wichtig, trächtige Katzen zu fangen.

In der Regel sind sie nicht auf die menschliche Hilfe während der Geburt angewiesen, jedoch im Härtefall hilfreich. Wenn eine Katzenmama gefangen werden muss, hilft es die Jungen in den Käfig zu schließen. Der Geruch der Kleinen lockt das Muttertier an. Im umgekehrten Falle ist dies genauso möglich.

Richtiger Ort zum Aufstellen der Fallen

Am effektivsten ist es, die Katzenfalle am gewohnten Futterplatz, in der Nähe einer Mauer oder einem Strauch aufzustellen. Sinnvoll ist es, die Falle so aufzustellen, dass die Katze nach dem Fang leicht herausgeholt werden kann.

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Köder

Am besten geeignete Köder für streunende Katzen sind vielfältig, weil diese ausgehungert und nicht wählerisch sind.

Doch im Großteil lassen sich alle Katzen am besten mit Nassfutter locken, dieses gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und zusätzlich Fleisch- oder Fischzusatz. Auch Leber- oder Schinkenwurst sind wahre Leckerbissen und verstreuen für die zarten Nasen der Vierbeiner einen leckeren Duft.

Katzenfallen mieten

Die meisten Tierschutzvereine, Schädlingsbekämpfungsfirmen oder Tierheime leihen gegen geringes Pfand Katzenfallen aus und zeigen, wie diese bedient werden.

Totschlagfallen

Im Handel sind die sogenannten Totschlagfallen (Fangeisen) erhältlich. Diese sind jedoch seit 1995 in Deutschland verboten.

Zumeist werden diese Art Fallen von Jägern benutzt und sind in Deutschland laut Tierschutzgesetz rechtlich nicht erlaubt.: https://de.wikipedia.org/wiki/Tierfalle

Vor- & Nachteile der Katzenfalle

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Vorteile:

  • Rettung aus verwahrlosten Streunerleben
  • Vogelarten werden nicht gefährdet
  • Weggelaufene Katzen werden wieder eingefangen

Nachteile:

  • Risiko für psychische Schäden, unnötige Angst
  • Langjährige Streuner zu fangen erweist sich als schwierig, da sie nicht leicht zu locken sind.

Nach dem Fang

Nachdem die Katze erfolgreich gefangen wurde, ist es wichtig das Tierheim oder den Tierarzt zu benachrichtigen. Nach Kastration kann man die Katze ohne Bedenken zurück ins Freie lassen.

Alternative zum Einfangen bei einer Katzenplage

Die einfachste Alternative Nachbars Katze aus dem eigenen Garten fernzuhalten sind Hunde. Hausmittel wie Pfeffer unterharken vertreibt Katzen. Verteilen Sie einfach ein paar Pfefferkörner im Garten.

  • Katzen sind oft wasserscheu. Deshalb dient auch ein Rasensprenger als Abschreckung.
  • Die „Verpiss-dich-Pflanze“ (Harfenstrauch) hilft ebenfalls. Schreckt Hunde, Katzen und Hasen ab.
  • Ultraschall Abwehrgeräte, die im Garten oder auf dem eigenen Grundstück aufgestellt werden können. Durch Ultraschallwellen, werden Geräusche freigesetzt die für die Katze als unangenehm empfunden wird.
  • Auch Hunde, Waschbären oder Marder können hiermit ferngehalten werden.
  • Katzensprays sind ebenfalls eine Möglichkeit, da Katzen eine feine Nase haben, reagieren sie auf verschiedene Gerüche. Katzenspray kann zum Beispiel an Möbeln angewendet werden, die von Kratzern befallen sind, um die Katzen davon fern zu halten.

Falls die eigene Katze entlaufen ist, ist es sinnvoll eine Katzenfalle aufzustellen. Wichtig dabei ist, Systeme zu nutzen, welche die Tiere nicht töten, quälen oder verletzen können.

Denn auch wenn es legal ist Lebendfallen aufzustellen, dürfen sie nicht wahllos von jeder Person an einem beliebigen Ort aufgestellt werden. Achten Sie darauf, dass sie während dem Transport nach dem Fang nicht mit der Hand oder dem Arm in die Nähe des Käfigs gelangen. Die Katze könnte ansteckbare Krankheiten haben, die gefährlich für den Mensch sind.

Handelt es sich um einen fremden Streuner, so ist es ratsam sich bei dem nächsten Tierheim oder Tierarzt zu informieren.