Katzenflöhe loswerden und bekämpfen

Katzen können von verschiedenen Parasiten befallen werden. Dazu gehören auch Katzenflöhe, die sich auf der Haut und im Fell der Katze aufhalten. Die kleinen Parasiten sind nicht immer mit bloßem Auge zu erkennen und werden daher oft erst bei einem hohen Befall erkannt und bekämpft. Flöhe vermehren sich rasch, sodass die Katze schnell behandelt werden sollte.

Flöhe treten in der Regel zu sehr vielen auf und verursachen bei den meisten Tieren einen starken Juckreiz. Einige Katzen reagieren sogar allergisch auf die Flohstiche. Die kleinen Plagegeister lassen sich mit verschiedenen Mitteln bekämpfen, wobei auch Hausmittel bei leichtem Befall gute Erfolge erzielen.

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Hausmittel gegen Katzenflöhe

Flöhe übertragen sich von Tier zu Tier und sind keine Zeichen für eine mangelnde Versorgung oder mangelnde Hygiene. Hat man sie entdeckt, sollten sie jedoch sofort bekämpft werden. Wartet man zu lange mit einer Behandlung, können die Katzenflöhe auf das nächste Tier übergehen. Gut geeignet sind einfache Hausmittel, die keine giftige oder chemische Wirkung haben.

Kieselerde: Das sehr feine mineralische Pulver kann direkt auf dem Tier und in der Umgebung benutzt werden. Es trocknet die Katzenflöhe aus, sodass diese absterben.

Kieselgur: Das Pulver wird aus Kieselalgen gewonnen und wie Kieselerde verwendet. Es ist für die Behandlung am Tier und die Umgebung geeignet.

Neemöl: Neem ist ein natürlicher Wirkstoff. Im Handel sind fertige Sprays mit dem Wirkstoff erhältlich. Neemöl kann auch pur in der Apotheke gekauft und mit Wasser verdünnt werden. Es eignet sich ebenfalls für die Anwendung am Tier und um Katzenflöhe in der Umgebung zu bekämpfen.

Anzeichen für Flöhe im Bett

Katzenflöhe können sehr gut springen und nicht nur Weiten, sondern auch Höhen überwinden. Schläft der Stubentiger im Bett, dann machen sich dort auch die kleinen Schädlinge breit. Allerdings sind die Parasiten nur 1 bis 3 mm groß und nicht immer sofort zu erkennen. Auf heller Bettwäsche lassen sie sich jedoch als rot oder rotbraun gefärbter Punkt zu erkennen. Zudem hüpfen und springen sie bei Bewegung sofort weg.

Da sich Katzenflöhe von dem Blut der Katze ernähren, hinterlassen sie auch ihre Ausscheidungen im Bett. Hierbei handelt es sich um winzig kleine Punkte, die eine dunkle schwarze Farbe haben. Gibt man etwas Wasser auf dieser Hinterlassenschaften, dann färben sich diese rot, da sie Blut enthalten.

Nicht selten sind auch tote Flöhe im Bett zu finden. Durch das Lecken und Beißen im Fell kann die Katze vereinzelte Flöhe abtöten. Andere sterben ganz einfach so. Zu erkennen ist ein Katzenfloh an seiner Größe, dem flachen und länglichen Körper und seinen sechs Beinen, die senkrecht vom Körper gestreckt sind.

Sterben Flöhe im Trockner?

Flöhe sind zwar extrem kleine aber dennoch sehr robuste Parasiten. Sie lassen sich nicht einfach zerreiben, sondern können zwischen den Fingernägeln geknackt werden. Katzenflöhe haben einen robusten Panzer, der ihnen einen gewissen Schutz bietet.

  • Dennoch reagieren die Außenschädlinge auf bestimmte Temperaturen empfindlich.
  • Am wohlsten fühlen sie sich bei ca. 25° Grad, was ungefähr der normalen Raumtemperatur entspricht.
  • Ab einer Temperatur von mindestens 50° Grad sterben adulte Flöhe ab.
  • Anders ist es bei den Floheiern, die noch robuster sind.
  • Um diese im Trockner abzutöten, wird eine Temperatur von mindestens 60° Grad benötigt.

Wichtig ist auch ein ausreichender Zeitraum. Damit die Parasiten der Hitze lange genug ausgesetzt sind. Um Katzenflöhe im Trockner zu vernichten, sollte dieser für mindestens 30 Minuten bei genannter Temperatur eingeschaltet werden.

Mittel gegen Ektoparasiten richtig anwenden – Dauer

Floehe und andere schaedlinge bei Katzen

Katzenflöhe sind hartnäckige Parasiten, die nicht innerhalb weniger Stunden wieder verschwinden. Daher ist es gerade bei Hausmitteln sehr wichtig, diese über einen ausreichend langen Zeitraum anzuwenden. Werden die Parasiten mit Kieselerde oder Kieselgur behandelt, dann sollte die Umgebung für mindestens vier Monate regelmäßig mit dem feinen Pulver behandelt werden. Auf dem Tier selbst sollte die Behandlung, so lange wiederholt werden, bis die Katze mindestens zwei Wochen flohfrei ist.

War die Behandlung erfolgreich, dann eignen sich Neemöl und Kokosöl auch als vorbeugende Maßnahme. Katzen, die keinen Freigang haben, sondern nur im Haus oder der Wohnung leben, werden einmal monatlich mit dem Öl behandelt. Hunde hingegen einmal wöchentlich. Zudem lassen sich auch täglich vor dem Spaziergang die Hundepfoten dünn mit dem Öl bestreichen.

Flöhe in der Wohnung erkennen

In der Wohnung werden Katzenflöhe meist nur durch Zufall erkannt. Entweder sieht man eine kleinen dunklen Punkt über eine Fläche huschen, oder der Hund und die Katze kratzen sich plötzlich viel mehr als normal. Findet man bei sich selbst winzig kleine und rote Punkte an den Füßen oder Fesseln und jucken diese, kann es sich um Flohstiche handeln.

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Liegt der Verdacht nahe, dass in der Wohnung Katzenflöhe sind, sollte zuerst das Fell von Hund und Katze genau untersucht werden. Dazu wird dieses ganz langsam zwischen den Fingern bis auf die Haut gescheitelt. Mit etwas Glück entdeckt man so die Flöhe oder sieht deren Ausscheidungen als winzig kleine schwarze Punkte, die im Fell des Tieres kleben.

Katzenflöhe mit chemischen Mitteln vertreiben

Im Handel gibt es verschiedene Produkte, mit denen sich Flöhe bei Katzen leicht und meist sehr zuverlässig bekämpfen lassen.

Spot-on: Das flüssige Mittel wird aus kleinen Pipetten direkt auf die Haut im Nacken aufgetragen. Es ist mit chemischen aber auch natürlichen Wirkstoffen erhältlich.

Flohpuder: Puder gegen Flöhe eignet sich für die Umgebung, kann je nach Produkt aber auch zur Behandlung auf dem Tier verwendet werden. In der Regel wirken hierbei chemische Zusätze.

Halsbänder gegen Flöhe: Die Bänder geben über einen gewissen Zeitraum einen für Flöhe giftigen Wirkstoff ab. Im Handel sind neben den klassischen Halsbändern auch spezielle Bänder für Katzen mit Freigang erhältlich.

Um eine durchgehende Wirkung zu erzielen, müssen Halsbänder regelmäßig gewechselt werden und auch ein Spot-on sollte in regelmäßigen Abständen neu aufgetragen werden.

Können Flöhe bei Katzen Hunde befallen?

Hundeflöhe leben eigentlich auf dem Hund, Katzenflöhe auf einer Katze. Es kann jedoch vorkommen, dass die Flöhe auch andere Tiere als den ursprünglichen Wirt befallen.

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Manchmal, was jedoch sehr selten ist, saugen sich Flöhe auch mit menschlichem Blut voll. Der Mensch ist jedoch nicht gut für Katzenflöhe und Hundeflöhe geeignet und wird als sogenannter Fehlwirt bezeichnet. Im Kampf gegen Flöhe müssen natürlich auch Hunde behandelt werden. Ist das nicht der Fall, dann können sich alle im Haushalt lebenden Tiere ebenfalls anstecken.

Hilfreich sind unter anderen die folgenden Mittel:

  • Kieselerdepulver
  • Kieselgur
  • Neemöl
  • Kokosöl

Während Kieselerdepulver und Kieselgur einfach in das Fell gestreut und verteilt werden, lässt sich Neemöl ganz einfach auf das Fell und die Umgebung aufsprühen. Kokosöl hat hingegen eine feste Konsistenz. Ein kleines Stückchen wird zwischen den Händen verrieben und dann gegen den Strich im Fell der Hunde verteilt.