Online Pferdeapotheke

Online Pferdeapotheke

Krankheiten bei Pferden zu erkennen ist nicht immer leicht. Pferde leben weniger eng mit dem Menschen zusammen wie Katzen und Hunde, was es erschwert, Erkrankungen zeitnah zu erkennen. Zudem zeigen Pferde es oft erst sehr spät, wenn sie körperliche Probleme und Schmerzen haben. Die meisten Pferdebesitzer kennen ihren Vierbeiner dennoch gut und bemerken, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Meistens führt der erste Weg zur Recherche zur Online Pferdeapotheke.

Online Tierapotheke: Die häufigsten Erkrankungen bei Pferden

Erkrankungen bei Pferden können in verschiedene Gruppen eingeteilt werden:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparats, die sich häufig als Lahmheit zeigen
  • Probleme mit der Haut und dem Fell wie Mauke und Milben
  • Atemwegserkrankungen, der sich durch Husten und Nasenausfluss zeigt
  • Magen-Darm-Probleme, z. B. Kolik und Magengeschwüre
  • Erkrankungen der Hufe, z. B. Strahlfäule und Hufrehe

Erkrankungen wie eine Kolik und Hufrehe stellen einen absoluten Notfall dar und sollten umgehend vom Tierarzt behandelt werden. Ist das Pferd schon länger im Besitz und die Neigung zu Koliken, Strahlfäule oder Ähnlichem ist bekannt, kann präventive Hilfeleistungen buchstäblich Leben retten.
Pferdebesitzer sollten grundsätzlich mit den häufigsten Erkrankungen und Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut sein und wissen, zu welchem Zeitpunkt es unerlässlich ist, einen Tierarzt hinzuzurufen. Meist ist es sinnvoll sich erst online bei einer Online Pferdeapotheke zu informieren.

Verschiedene Erkrankungen im Überblick

Mauke: Mauke bezeichnet eine Entzündung der Fesselbeuge des Pferdes und tritt häufig bei Pferden mit viel Fesselbehang auf. Bemerkbar macht sie sich durch Hautrötungen, Pusteln, Krusten und nicht selten einem angelaufenen Bein. Sie entsteht durch zu viel Feuchtigkeit bedingt durch nasse Wiesen, unsaubere Boxen oder ein zu häufiges Abspritzen der Beine.
Die Haut quillt auf, es entstehen kleine Risse, durch welche Bakterien, Viren und Pilze in die Haut dringen können. Es empfiehlt sich, das Pferd trocken zu stellen und einen Tierarzt hinzuziehen. Da die Ursachen vielfältig sind, muss die Behandlung auf diese abgestimmt werden. In der Pferdeapotheke findet man zudem Salben und Ähnliches.
Strahlfäule: Bei der Strahlfäule sorgen Bakterien dafür, dass sich der Strahl des Pferdes langsam zersetzt. Durch ihren faulen Geruch fällt die Strahlfäule schnell auf, zudem sondert der Strahl eine bräunlich-schwarze Flüssigkeit ab. Wird Strahlfäule diagnostiziert, sollte das verfaulte Horn weggeschnitten und auf einen trockenen und sauberen Untergrund geachtet werden. Mögliche Mittel zur Behandlung sind Kupfersulfat und Wasserstoffperoxid.
Hufrehe: Unter Hufrehe ist die akute Entzündung der Huflederhaut bekannt. Hierbei handelt es sich um eine für das Pferd schmerzhafte Erkrankung, die sich durch die sogenannte „Sägebockstellung“, ein Entlasten der Vorderhufe, bemerkbar macht. Wird das Pferd in dieser Stellung vorgefunden, sollte es umgehend auf einen weichen Untergrund gebracht werden. Bis zum Eintreffen des Tierarztes können die Hufe zur Schmerzlinderung mit Wasser gekühlt werden.
Kolik: Bei einer Kolik sollte sofort ein Tierarzt hinzugerufen werden, da es sich um einen akuten Notfall handelt. Eine Kolik macht sich häufig dadurch bemerkbar, dass das Pferd nicht frisst, unruhig wirkt, liegt und sich immer wieder zum Bauch dreht.
Zudem äppelt der Patient dann nicht und die Darmgeräusche sind beinahe nicht vorhanden – das kann man hören, wenn man das eigene Ohr an den Bauch hält. Bis zum Eintreffen des Tierarztes empfiehlt es sich, das Pferd vorsichtig im Schritt zu bewegen.
Husten: Der Atmungsapparat des Pferdes ist empfindlich und ein unbehandelter Husten kann schnell chronisch werden (chronische Bronchitis, COB). Zeigt das Pferd gelblichen oder grünlichen Nasenausfluss oder hustet, sollte ein Tierarzt kontaktiert werden. Es empfiehlt sich außerdem, die Staubbelastung gering zu halten, in dem das Heu gewässert wird.
Lahmheiten: Lahmheiten haben vielfältige Ursachen, die im Huf liegen können, aber auch aus der Wirbelsäule, der Schulter oder dem Bein kommen können. Lahmt das Pferd stark, sollte ein Tierarzt zeitnah kontaktiert werden. Bei leichteren Lahmheiten, kann ein Zeitraum von 2 bis 4 Tagen abgewartet werden. Unterstützende und kühlende Salben findet man in Pferdeapotheken.
Haarlinge, Milben, Sommerekzem: Das Sommerekzem betrifft mittlerweile nicht mehr nur Islandpferde. Juckreiz an der Bauchnaht, Schweifrübe und am Mähnenkamm sind charakteristische Merkmale. Linderung verschafft nur das Eindecken mit einer Ekzemdecke und die Pflege mit diversen Pflegelotions und Ölen, die man online in Pferdeapotheken kaufen kann.
Haarlinge und Milben beim Pferd machen sich meist auch durch Juckreiz und kahle Stellen bemerkbar, die sich anders wie beim Ekzem quer über den Körper verteilen können. Ein Tierarzt kann mittels Abstrich eine genaue Diagnose stellen und ein geeignetes Shampoo zum Waschen auswählen. Es empfiehlt sich bei Milben und Haarlingen Putzzeug, Decken und den Stall zu desinfizieren. Diese gibt es in jeder Online Pferdeapotheke oder auch offline zu erwerben.
Kaufen in der Pferdeapotheke für das eigene Pferd

Online Pferdeapotheke: Medikamente, die jeder Pferdehalter im Schrank haben sollte

Oberflächliche Hautverletzungen, Prellungen und Blutergüsse, Bindehautentzündungen (Diagnose sollte gesichert sein) und leichte Lahmheiten, die durch ein Vertreten entstanden sind, können meist vom Besitzer selbst versorgt werden. Verschiedene Utensilien hierfür gibt es in diversen Online-Pferdeapotheke zu kaufen.
Bei der Shop Apotheke findet man eine Auswahl an Produkten, die dem Pferd bei der Erstversorgung helfen können. Sind die Beschwerden innerhalb von wenigen Tagen nicht abgeklungen oder verschlechtern sich, sollte ein Tierarzt hinzugerufen werden. Unerlässlich in einer Pferdeapotheke sind folgende Medikamente:

  • Heil- bzw. Tonerde
  • Euphrasia
  • Bepanthen
  • Beta-Isadona
  • Blau- bzw. Silberspray
  • Traumeel
  • Rivanol
  • Zinksalbe

Ist eine Neigung zu Gas-Koliken bekannt, ist die Anschaffung des frei verkäuflichen Mittels Colosan empfehlenswert. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Fenchel, Kümmel und Zimt. Colosan wird erfolgreich gegen Blähungen eingesetzt. Vor der Verabreichung sollte allerdings mit dem Tierarzt abgesprochen werden.
Neben Huferkrankungen sind die häufigste Ursache für Lahmheiten Arthrose beziehungsweise bestehende Veränderungen des Bewegungsapparats. In diesen Fällen empfiehlt sich eine Fütterung mit folgenden Mitteln:

  •  Teufelskralle
  • Grünlippmuscheln
  • Ingwer
  • Glucosamin
  • MSM
  • Hyaluronsäure
  • Vitamin E und Selen (erst nach Abklärung eines Blutbildes, da sonst die Gefahr einer Selenvergiftung besteht)

Weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Pferden

Neben den bereits aufgezählten Medikamenten sollte jeder Pferdebesitzer ebenso Fieberthermometer, Mullbinden und sterile Kompressen parat haben. Außerdem ist es ratsam Einweghandschuhe, Watterollen, Desinfektionsmitte sowie Material, um einen Hufverband anlegen zu können in greifbarer Nähe zu besitzen. Optional kann Sauerkraut im Stall aufbewahrt werden. Bei einem Hufgeschwür, welches noch nicht aufgebrochen ist, hilft das Sauerkraut, dass dieses reift und schneller aufbricht.

Tierapotheke: Homöopathie

Ähnlich wie bei Menschen sollten homöopathische Mittel nicht wahllos verabreicht werden. Insbesondere wenn Medikamente gegeben werden, sollte mit dem Tierarzt Rücksprache gehalten werden, inwiefern eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln sinnvoll oder möglicherweise kontraproduktiv ist.
Bei Pferden empfiehlt sich eine Verabreichung als Globuli, da diese einfach ins Maul gesteckt werden können. Ein beliebtes homöopathisches Mittel ist Arnica. Arnica ist sowohl als Globuli als auch als Salbe zum äußerlichen Auftragen erhältlich.
Bei stumpfen Traumata wie durch einen Tritt oder einem Sturz wirkt Arnica schmerzlindernd und entzündungshemmend. Offene Verletzungen können mit Ringelblumen-Salbe (Calendula) gut behandelt werden. Bei leichten Bindehautentzündungen und tränenden Augen hat sich Euphrasia officinalis (Augentrost) bewährt.

Prävention ist die beste Medizin

Eine artgerechte Haltung, tägliche Pflege und regelmäßige Termine beim Hufschmied oder Tierarzt sind die beste Möglichkeit, um zu verhindern, dass ein Pferd krank wird. 24 Stunden frische Luft, hochwertiges Futter, ausreichend Bewegung und die richtige Hufpflege gehören dazu.
Pferde sollten raufaserreiches Grundfutter enthalten und sich auf trockenen Böden bewegen können. Trotz optimaler Pflege und Haltung können Pferde allerdings krank werden. Grundsätzlich gilt, lieber den Tierarzt einmal zu viel rufen als zu wenig.

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