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Pferdekrankenversicherung

Als Besitzer eines Pferdes muss man nicht nur über die notwendige Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren und deren Pflege verfügen, sondern sollte auch ein gut gefülltes Bankkonto sein eigen nennen. Schließlich zählt der Unterhalt eines Pferdes in Deutschland eher zu den etwas kostenintensiveren Hobbys, was das Pferd zu einem der teureren Haustiere macht. Eine Pferdekrankenversicherung verspricht Entlastung für den Geldbeutel.

Krankenversicherung für Pferde – sinnvoll oder nicht?

Und wer sich für eines der stolzen Tiere entscheidet, will natürlich auch lange Freude an seinem Haustier haben. Eine Pferdekrankenversicherung kann auch als Op-Versicherung abgeschlossen werden, um einen höheren Deckungsbeitrag zu erzielen. Nicht alle Versicherungsgesellschaften zahlen nämlich mit der gewöhnlichen Tier-Krankenversicherung auch kostspielige Operationen.

Leider zählen Pferde aber auch zu den Tieren, die mitunter etwas anfälliger für Krankheiten sind als andere Haustiergattungen. Die Kosten einer Behandlung können sich aufgrund der Größe dieser Tiere zudem schnell zu mehreren Hundert oder tausend Euro addieren, was natürlich eine enorme Belastung für den Halter darstellt.

Und aufgrund der hohen Anschaffungskosten kommen andere Lösungen sicher nicht in Frage. Wer sich vor diesen Risiken schützen will, sollte deshalb über eine Krankenversicherung nachdenken. In diesem Zusammenhang stehen zwei Möglichkeiten offen:

  1. Zum einen die reine Krankenversicherung, mit welcher sich eine ambulante wie auch die stationäre Behandlung absichern lässt. Kleiner Wermutstropfen ist hier allerdings die Tatsache, dass eine Kostenübernahme durch die Assekuranz nicht zu 100% erfolgt.
  2. Möglichkeit Nummer zwei ist dagegen eine Operationsversicherung. Letztere leistet in dem Fall, dass operative Eingriffe notwendig sind, und übernimmt dabei sogar 100% der entstehenden Kosten.

Ausschlaggebend für die Abrechnung ist in beiden Fällen der 1-fache Satz aus der tierärztlichen Gebührenordnung. Statt sich nur für eine der beiden Varianten entscheiden zu müssen, können die Krankenvoll- und eine Op-Versicherung auch kombiniert werden, was natürlich einen höheren Beitrag bedeutet.

Pferdekrankenversicherung für ältere Pferde

Für ältere Pferde werden teils spezielle Krankenversicherungen ohne Altersbegrenzung angeboten. Die Anfälligkeit für Krankheiten ist in dem Stadium nun einmal höher, weshalb eine Pferdeversicherung in dem Fall ebenfalls sinnvoll sein kann.

Dabei sind die Leistungen bei allen Pferdeversicherungen meist identisch. Erstattung aller tierärztlichen Leistungen und eine vollständige Erstattung bei Operationen sowie Zuschüsse für Vorsorgen und Impfungen sind in der Regel enthalten. Meist unterscheiden sich die Tarife in den Preisen aufgrund des Alters des Pferdes sowie der Erstattungshöhe und der Selbstbeteiligung.

Absicherung für den Notfall

Aber in jedem Fall ist der Vierbeiner so rund um vor allen möglichen Risiken geschützt. Ergänzend kann zur Pferdekrankenversicherung noch eine Transport- und Diebstahlversicherung abgeschlossen werden. Mit diesen Leistungen in einem Paket kann man als Pferdebesitzer also wieder ruhig schlafen.

Welcher Tarif am Ende der Richtige ist, hängt natürlich von den Versicherungsbedingungen ab. Um einen Versicherungsvergleich kommt man also auch als Halter eines Pferdes nicht herum.

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