Delfine

delfin im wasser - frontansicht

Delfine werden oft auch als Delphine geschrieben und gehören den Zahnwalen an. Sie zählen zu den Säugetieren, welche das Wasser als Lebensraum beziehen. Aus diesem Grunde werden sie als Meeressäuger bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass es bis zu 40 verschiedene Delfine Arten gibt, zählen sie zu den artenreichsten Tieren, die der Familie der Wale angehören.

Delfine in Gefahr

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Delfin in Gefangenschaft

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Delfin bei den Menschen

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10 Delfinarten:

  1. Beluga (Weißwal)
  2. Commerson-Delphin
  3. Chile-Delphin
  4. Hector-Delphin
  5. Gemeiner Delphin
  6. Werggrindwal
  7. Grindwal
  8. Rundkopfdelphin
  9. Borneo-Delphin
  10. Stundenglas-Delphin

Delfine Verbreitung und Ernährung

  • Delfine sind nahezu in allen Meeren verbreitet. Sie gehören weltweit jedoch zu den bedrohten Tierarten, da Fischer immer wieder Jagd auf sie machen.
  • Delfine sind als Raubtiere bekannt und jagen ihre Beute aktiv. Mittels Echoortung identifizieren sie ihre Beutetiere.
  • Hierzu dient ihnen ein spezielles Organ, welches auch als Melone bezeichnet wird.
  • Die Zähne der Delfine sind im Allgemeinen gleichförmig und werden dazu genutzt, die Beute festzuhalten. Im Normalfall werden die erbeuteten Fische im Ganzen verschlungen.

Merkmale der Delphine

Delphine sind keine Fische – es handelt sich um Säugetiere, die zu den Walen zählen. Dennoch weisen sie äußerlich viele Gemeinsamkeiten mit Fischen auf. So etwa die dreieckige Rückenflosse und die beiden Forderflossen.

Die Schwanzflosse hat eine typische Form und wird als Fluke bezeichnet. Der Kiefer des Delphins besitzt eine schnabelartige Formung. Aufgrund des Sozialverhaltens der Delphine gehen Forscher von einer hohen Intelligenz aus. Zur Anatomie der Delphine: Die Tiere werden bis zu 7 Meter lang und erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.

Das Gewicht beläuft sich auf bis zu 1,55 Tonnen. Delphine leben zwischen 20 und 45 Jahre lang und Haie gehören zu ihren größten Feinden. Die Wasserbewohner haben zwar Ohren aber keine Ohrmuscheln. Die ältesten Tiere, deren Alter bekannt war, wurden um die 37 Jahre alt.

Delfine Arten Verbreitung

Prinzipiell findet man Delfine in den Ozeanen und Meeren dieser Welt. Die einzelnen Delfine Arten verbreiteten sich und haben verschiedene Lebensräume, so lebt beispielsweise der große Tümmler in tropischen Meeren und der Schwarzdelfin in den Meeren vor der Südamerikanischen und Südafrikanischen Küste.

Intelligenz der Tiere

Zwei Delfine nebeneinander

Oft wird Delfinen nachgesagt sie seien sehr schlau. Viele Menschen hierzulande denken an die beliebten Filme „Flipper“ aus den 1960er Jahren. Ein Film, der eine Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Delfin zeigt.

Delfine haben ein vergleichsweise großes Gehirn. Forscher haben herausgefunden, dass Delfine unglaublich viel kommunizieren, was auf eine große Intelligenz schließen lässt. In Tierparks gibt es oft Delfinshows, in denen man beobachten kann, wie die Tiere Tricks machen.

Ihre Trainer berichten oft, wie einfach es ist diesen Tiere solche Tricks beizubringen. Das liegt nicht nur an ihrem lieben und umgänglichen Gemüt sondern auch an ihrer hohen Intelligenz.

Delfine in der Mythologie

Da der Delfin bereits früh über alle Weltmeere Verbreitung fand, ist es nicht verwunderlich, dass er in all jenen Kulturen hoch angesehen war, die am Meer gelegen waren, allen voran das antike Griechenland.

Die griechische Mythologie erwähnt den Delfin gleich in mehrfacher Hinsicht: Als Brautwerber des Poseidon soll er für die Ehestiftung mit seiner Frau, der Meeresnymphe Amphitrite, verantwortlich sein, die sich bis zum Besuch des Delfins dem Meeresgott verweigerte.

Sternbild Delfin und Götter

In dieser Leistung des Delfins sollen dabei auch die Beweggründe für die Erhebung zum Sternbild Delfin zu finden sein, welches sich am Himmelsäquator klein, aber einprägsam, findet und aufgrund seiner Position von jedem bewohnten Gebiet der Erde aus sichtbar ist.

Der Sonnengott Apollon hingegen, im Meer geboren, soll von einem Delfin an Land gebracht worden sein und sich zeitweise selbst in einen solchen verwandelt haben. Die Nereiden (Meeresnymphen) wurden häufig auf einem Delfin reitend dargestellt und zahlreiche Mythen erzählen von Delfinen, die Menschen vor dem Ertrinken retteten.

Grundlegend sahen die Griechen jedoch im Delfin (zusammen mit dem Schwein) eines der Symbol-Tiere der Göttin Demeter, die als dreifache Muttergöttin hohes Ansehen genoss.