Dilophosaurus

Dilophosaurus

Der Dilophosaurus trägt auch den Namen Doppelkammreptil oder Doppelkammechse. Diesen Namen hat dieser Saurier aufgrund seines charakteristischen Aussehens: Er besaß zwei Knochenkämme auf seinem Kopf. Wozu diese aber dienten, darüber rätseln die Forscher noch.

Dilophosaurus – Merkmale und Beschreibung

Für die Jagd waren sie unbrauchbar, da sie dafür nicht stabil genug waren und leicht hätten brechen können. Möglicherweise stellten sie ein Lockmittel der Männchen bei der Balz dar. In diesem Fall waren die Kämme wahrscheinlich sehr bunt, um damit die Weibchen anzulocken.

Zumindest eine Tatsache spricht für diese Annahme: Man hat auch schon Dilophosaurier ohne Kämme gefunden – aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich dabei um Weibchen.

Leichter Körperbau

Der Dilophosaurus hatte einen sehr leichten Körperbau. Obwohl er eine Länge von sechs Meter maß, wog er nur etwa 500 Kilogramm. Seine Leichtigkeit machte ihn zu einem wendigen und flinken Raubsaurier. Auf große Beutetiere hatte er es aber nicht abgesehen, dafür waren seine Zähne nicht geeignet, die so schmal wie Stifte waren.

Biss und Zähne

Ein kräftiger Biss hätte genügt und die Zähne wären zersplittert. Viel wahrscheinlicher ist die Annahme, dass der Dilophosaurus zum Teile riesige Fische von bis 3 Meter Länge jagte. Dass der Dilophosaurus Aas fraß, kann man dagegen ausschließen. Denn das Aas, das nach einer Jagd zurückbleibt, hat meist nur sehr zähes Fleisch. Auch dafür waren die Zähne des Dilophosaurus nicht geeignet.

Dilophosaurus: Lebensraum

In Nordamerika wurden Skelette dieses Raubsauriers gefunden. Ebenfalls wurden Berichten zufolge Fußspuren in Norditalien entdeckt, die dieser Saurierart zugeschrieben worden sind. Vermutlich zählte auch China zum Lebensraum des Dilophosaurus. Der Dilophosaurier lebte in der Jura Zeit. Dies entspricht etwa vor 200-191 Mio Jahren.

Lebensweise

Zum Speiseplan des Dilophosaurier zählte Fleisch und Aas. Auch große Beutetiere jagten sie Als Einzelgänger. Wissenschaftler vermuten, dass sie ihre Beute mit ihren Hinter- und Vorderläufen angriffen, da deren Gebiss nicht für harte Knochen gemacht war.

Sie griffen ihre Beute dementsprechend an und warfen sie zu Boden. Man vermutet, dass sie die Beute während eines Sprints angriffen und sich in ihrer Lebensweise so von anderen Theropoden unterscheideten.