Raubvögel

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Beim Thema Haustier denkt ein großer Teil der Verbraucher sicher eher an Hunde oder Katzen, aber sicher nicht an Greifvögel. Aber es gibt sie – Liebhaber, die vom äußeren Erscheinungsbild und der Erhabenheit eines Raubvogels wie den Falken begeistert sind.

Was sind Raubvögel?

Als Raubvögel bezeichnet man großteils fleischfressende Tiere, die der Ordnung der Vögel angehören. Diese Bezeichnung gilt für diverse Falkenarten sowie Greifvögel und auch Eulen. Die Bezeichnung Greifvogel findet hierzulande öfter Verwendung.

Raubvogel bestimmen

Besonderes Merkmal dieser Vogelart ist, dass prinzipiell alle Arten ihre Jungen mit Beutetieren füttern und auf Jagd gehen. Im Flug oder am Boden erbeuten sie andere Tiere. Nicht selten werden Beutetiere auch aus den Nestern anderer Vögel entnommen.

Auch in Deutschland sind die Jäger der Lüfte recht weit verbreitet und werden manchmal auch als Großmöwen bezeichnet. Die Unterteilung der Greifvögel bzw. Raubvögel lässt sich folgendermaßen beschreiben:

  • Habichtverwandte
  • Fischadler

Zu den Habichtverwandten gehören zum Beispiel Adler, Bussarde, Habichte und Milane. Zu den Fischadlern wiederum nur der Fischadler. Falken werden zwar oft auch zu den Greifvögeln gezählt, sind im Grunde jedoch Papageienvögel. Eulen bilden ebenfalls eine andere Art.

Beispiele für Raubvogelarten

  1. Gänsegeier
  2. Habicht
  3. Mäusebussard
  4. Fischadler
  5. Schlangenadler
  6. Schmutzgeier
  7. Schwarzmilan
  8. Seeadler
  9. Wespenbussard
  10. Wanderfalke

Merkmale des Falken

Zu den Merkmalen des Falken zählen ein hakenförmig nach unten gebogener Oberschnabel. Am vorderen Teil lässt sich eine Zacke erkennen – der Falkenzahn. Weiterhin besitzen Falken Raubvögel zumeist große, dunkle Augen und eine vergleichsweise hohe Flügelspannweite. Falken haben zudem 15 Halswirbel.

 

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Raubvögel als Haustiere?

Um diese Tiere aber halten zu können, sollte man nicht nur über die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen verfügen, sprich eine geräumige Voliere, sondern den Raubvogel auch frei fliegen lassen können.

Letzteres erfordert dabei vom Besitzer des Vogels eine gewisse Erfahrung und vom Greifvogel ein gewisses Training. Die Anschaffungskosten gilt es deshalb im Auge zu behalten.

Falken anschaffen – Wieviel kostet ein Falken?

Da beides eine gewisse Einheit bildet, lohnt sich eine gemeinsame Betrachtung des „Trainings“ für Mensch und Tier. Grundsätzlich gilt für Deutschland, dass für die Haltung von Greifvögeln ein sogenannter Falknerschein erforderlich ist.

Inklusive eines entsprechenden Kurses und der Prüfungsgebühren müssen interessierte Greifvogelliebhaber allein für einen Falknerschein etwa 2.000,- bis 3.000,- EUR einplanen. Damit nicht genug – ist eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung ein bestehender Jagdschein. Letzterer belastet mit zusätzlichen 1.000,- bis 1.500,- EUR die Haushaltskasse.

Gut ausgebildete Falken können schnell 10.000 Euro oder mehr kosten. Auch für 600 bis 1000 Euro kann man jedoch bereits einen Falken erstehen. Nach oben hin sind preislich kaum Grenzen gesetzt. In den arabischen Emiraten gelten Greifvögel sogar als Statussymbol der Schaichs.

Raubvögel und Greifvögel kostenintensiv

In Anbetracht der Kosten verdient die Haltung von Greifvögeln sicher ein ähnliches Prädikat wie die Pferdehaltung. Was das Abrichten eines Greifvogels betrifft, müssen die Kosten für Zubehör und die entsprechenden Beutetiere berücksichtigt werden, sofern das Training in Eigenregie durchgeführt wird.

Befast sich stattdessen ein erfahrener Falkner mit dieser Aufgabe, steigen die Kosten natürlich an, da in diesem Moment auch der Zeitaufwand berücksichtigt werden muss. Alles in allem ist der Raubvogel sicherlich ein faszinierendes Tier, das aus der Natur nicht wegzudenken ist.