Washingtoner Artenschutzabkommen

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Das Washingtoner Artenschutzabkommen reguliert bzw. kontrolliert weitgehend den fairen Handel mit Tieren und Pflanzen, die der Wildbahn entnommen werden. Geschützte Arten müssen deshalb mit so genannten CITES Papieren ausgestattet sein. CITES = Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora. Auf diese Weise ist das Überleben der Wildtiere nicht mehr durch den Handel gefährdet. Allerdings jedoch immer noch von Industrie und Umweltpolitik.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen beinhaltet aber nicht nur den Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen. Es schützt gleichzeitig die Nebenprodukte, wie Leder, Elfenbein, Lebensmittel, usw. So ist beispielsweise die Großwildjagd auf Elefanten und Krokodile in den letzten Jahrzehnten endlich in den Griff zu bekommen gewesen.

Allein in Deutschland kontrolliert der Zoll Tag täglich die Einfuhr von Waren und Gepäck. Auch ausgestopfte Tiere, bestimmte Lebensmittel (z.B. Kaviar), Schmuck (z.B. Korallen), geschützte Holzarten und dergleichen sind von der Beschlagnahmung betroffen. Außer es liegen geltende Einfuhrpapiere und somit die Bestätigung des rechtmäßigen Besitzes vor.

Informationen im Internet

Ausreichende Informationen zur Thematik sind beim Bundesamt für Naturschutz oder im Internet unter www.cites.org zu erhalten. Bei beiden Institutionen sind die allgemein geltenden Vorschriften, die zugehörigen Rechtsgrundlagen, Strafmaßnahmen und Listen gefährdeter Arten erhältlich.

Ergänzt wird das Washingtoner Artenschutzabkommen noch durch geltendes EU-Recht sowie die Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland und deren einzelner Bundesländer. Im Falle einer Unsicherheit ist es den betreffenden Personen anzuraten, im Vorfeld genaue Erkundigungen einzuholen, ob eine Anschaffung von bestimmten Vögeln oder damit im Zusammenhang stehenden Produkten möglich ist.

Mehr Infos: Washingtoner Artenschutzabkommen auf Wikipedia

 

Vogelschutzprogramme weltweit

Weltweit bestehen zahlreiche Vogelschutzprogramme, die in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit zu betrachten sind. An dieser Stelle ist sicherlich „Bird Life International“ zu nennen. Eine Organisation, die sich den Schutz der Vögel im Allgemeinen auf die Fahnen geschrieben hat. Bird Life International setzt sich durch seine weltweite Arbeit für die Arterhaltung sowie den Fortbestand natürlicher Lebensräume von Vögeln mit Nachdruck ein.

Naturschutzbund

Innerhalb Deutschlands fungiert sehr stark der Naturschutzbund. Seine Ziele bestehen in der kompletten Erhaltung einer gesunden Natur weltweit und insbesondere im eigenen Land. Seit über 100 Jahren bereits engagieren sich die Mitglieder für die unterschiedlichsten Interessen und arbeiten gerade in punkto Vogelschutzprogrammen mit Spezialverbänden und Vereinen direkt zusammen. Beispielsweise auch mit dem Landsbund für Vogelschutz in Bayern, usw.

BNA

Ebenfalls existiert in Deutschland der BNA, der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz. Auch hier werden zahlreiche Vogelschutzprogramme aktiv durchgeführt, die sich überwiegend mit der Arterhaltung auseinandersetzen. Zumal einige Vereine Einzelinitiativen durchführen, die durch den BNA überregional unterstützt werden.

Bekannte internationale Projekte

Bekannte internationale Projekte aus der Vergangenheit war die Arterhaltung des Spix Ara durch hauptsächliche Initiative des Loro Parque auf Teneriffa. Oder aber ein Zuchtprogramm mit anschließender Auswilderung des Balistars. Der Schutz des Regenwalds am Amazonas, der zahlreiche Vogelarten beheimatet. Die Untersuchung des schwarzen Flecks bei Kanarien. Und unzählige nationale und internationale Projekte mehr.