Was kostet eine Katze im Monat?

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Katzen zählen, ähnlich Hunden und Pferden, bereits seit einigen Jahrtausenden zu den ständigen Begleitern des Menschen und sorgen mit ihrer Anwesenheit nicht nur in modernen Haushalten für Leben. Doch, was kostet so eine Katze überhaupt im Monat?

Wieviel kostet eine Katze im Unterhalt pro Monat?

Bereits in der Vergangenheit hat die Verbindung zwischen Mensch und Tier Früchte getragen. Während Hunde aber eher für Wach- und Hüteaufgaben zuständig waren, hat sich die Katze an anderer Stelle bewährt – nämlich bei der Abwehr von Schädlingen.

Schließlich kennen selbst heute noch Bauern den Nutzen einer Katze auf dem eigenen Hof. Wie verhält es sich aber mit den Kosten für die Anschaffung einer Katze?

Katze als Haustier: Kosten und Überblick

Familien und Singles, die sich für einen Stubentiger entscheiden, stehen auch bei Vierbeinern auf leisen Sohlen vor einem ganz ähnlichen Problem wie zukünftige Hundebesitzer. Je nach Rasse und Größe der Katze können die Kosten recht stark in der Anschaffung variieren. Grundsätzlich gilt es bei den monatlichen Unterhaltskosten folgende Punkte im Hinterkopf zu behalten:

Preis für eine Katze in der Anschaffung

Im Lauf der Jahrtausende hat sich die Ur-Form langsam aber sicher in Dutzende Rassen verschiedener Hauskatzen aufgespalten, angefangen vom Abessinier über die German Rex bis hin zur Perserkatze.

Und dazwischen finden sich immer wieder Mischformen, wodurch eine Auswahl nicht wirklich vereinfacht wird. Logischerweise ist der Kauf eines reinrassigen Exemplares mit deutlich höheren Kosten verbunden, als die Anschaffung entsprechender Mischlingskatzen. Der Preis einer Katze hängt also stark von der Rasse ab.

Übliche Katzen Preise: Bei einem Züchter muss man mit etwa 600 – 1200 Euro für Kitten rechnen. Privat kann man bereits ab 100 Euro + eventuelle Schutzgebühr fündig werden.

Kosten für die Grundausstattung

Aber egal, für welche der beiden Varianten man sich entscheidet, in jedem Fall sollte das Tier frei von Würmern und geimpft sein. Neben diesen einmaligen Ausgaben muss natürlich noch eine Grundausstattung angeschafft werden, zu dem Schlaf- und Transportkorb sowie ein Katzenklo, Fressnapf und Spielgeräte zählen. Letzter Punkt einer Kostenaufstellung sollten immer die laufenden Ausgaben sein, etwa Futter und der Besuch beim Tierarzt.

  • Kosten für die Grundausstattung: Eine Katzen Grundausstattung ist bereits ab 80 Euro erhältlich.

Weitere Kosten für eine Katze pro Monat und Jahr

  • Nahrung: Die Katzennahrung kostet je nach Futterqualität und persönliche Bedürfnisse 7-100 Euro pro Monat.
  • Katzenstreu: Das Katzenstreu kann mit etwa 4-10 Euro im Monat verbucht werden.
  • Tierarzt: Dieser kostet durchschnittlich bei einer Katze 37 bis 145 Euro im Jahr. Mögliche Operationen und Medikamente sollte man zusätzlich berücksichtigen.
  • Spielzeug: Das Katzenspielzeug kann bereits ab 2 Euro gekauft werden. Eine Spielmaus und eine Katzenangel sollten nicht fehlen.
  • Krankenversicherug: Eine Katzenkrankenversicherung kann größere Kosten einer Operation abwenden und schlägt mit 100-200 Euro im Jahr zu Buche.
  • Betreuung: Eine Urlaubsbetreuung kostet für eine Katze etwa 10-20 Euro pro Stunde oder 20-30 Euro am Tag in einer Katzenpension.

Was kostet eine Mischlings-/Hauskatze?

Nicht jeder Haushalt kann 500 Euro oder mehr abzweigen, um sich eine echte Rassekatze anzuschaffen. Aber trotzdem bleibt der Wunsch nach einem Stubentiger bestehen. Um sich aus dieser Situation zu lösen, bleibt nur der Griff zu einer gewöhnlichen Hauskatze.

In diesem Fall können die Kosten stark variieren und zwischen null Euro oder 100 bis 150 Euro schwanken. Bauern und Familien mit trächtiger Katze sind in der Regel froh, wenn Interessierte ihnen die Kitten abnehmen und so wieder etwas Ruhe einkehrt.

Entsprechend niedrig fallen natürlich die Anschaffungskosten aus. Allerdings lohnt sich in diesem Fall auch der Gang zum Tierarzt, da eine Grundimmunisierung bei diesen Exemplaren nur selten der Fall ist und gleichzeitig eine Kastration bzw. Sterilisation durchgeführt werden kann.

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Kosten für Untersuchungen und Impfungen bei Hauskatzen

Untersuchungen plus Impfungen belaufen sich noch einmal auf etwa 200 Euro, können je nach Tier und Gesundheitszustand aber auch deutlich ansteigen. Eine Alternative sind dagegen Kitten aus dem Tierheim oder vom Händler, die bereits geimpft, untersucht und entwurmt sind.

Allerdings fallen auch hier Kosten an, da selbst das Tierheim eine Schutzgebühr erhebt. Was Grundausstattung sowie weitere Pflege betrifft, bestehen zwischen einer einfachen Hauskatze und ihrem reinrassigen Verwandten keine großen Unterschiede.

Auch der Stubentiger vom nächsten Bauern braucht einen entsprechend eingerichteten Schlafplatz sowie Kratz- bzw. Kletterbaum, einen Fressnapf, das obligatorische Katzenklo, Futter, Einstreu und eine Transportbox. Hin und wieder muss hier auch über neue Möbel nachgedacht werden, da sich Katzen gern an Polstermöbeln vergreifen und hier entsprechende Spuren hinterlassen.

Was kostet eine Rassekatze?

Was kostet bei einer Katze wieviel? Diese Frage auf den Eurocent genau beantworten zu wollen ist natürlich vollkommen unrealistisch. Die folgenden Tipps sollen aber dabei helfen, den finanziellen Aufwand für eine Hauskatze realistisch einschätzen zu können.

Ähnlich der Situation bei Hunden entwickelt der Mensch spezielle Vorlieben, was Größe, Wesen und Geschlecht betrifft. Kurz, das Aussehen und Auftreten der Rasse ist für einige Katzenliebhaber das Zünglein an der Waage. Als Beispiel für eine Rassekatze soll die Kartäuser (franz. Chartreux) dienen, die ursprünglich aus Syrien stammt.

Daneben wird auch die blaue Farbvariante der Britisch Kurzhaar umgangssprachlich als Kartäuser bezeichnet, was immer wieder zu Verwechslungen führt. Mit welchen Kosten müssen zukünftige Besitzer bei einem Exemplar dieser Rasse rechnen?

Anschaffung einer Rassekatze

Allein was die Anschaffung betrifft, dürften etwa 400 Euro bis 500 Euro in der Budgetplanung als Richtwert anzusetzen sein, sofern es sich um einen eingetragenen Züchter handelt und die Katze alle entsprechenden Papiere vorweisen kann. Natürlich können zwischen den einzelnen Züchtern die Preise deutlich variieren, was nicht zwangsläufig auf eine höhere Gewinnspanne hindeutet.

  1. Grundlage der Züchterpreise ist neben den eigentlichen Deck- und Aufzuchtkosten auf die Wurfgröße.
  2. Natürlich ist für die Katze auch eine Grundausstattung nötig. Für Schlafkorb, Transportkiste, Kratzbaum, Katzenklo und anderes Zubehör sind 200 bis 250 Euro angemessen.
  3. Was die laufenden Kosten betrifft, richten sich gerade die Ausgaben für Futter nach Größe und Gewicht der Katze.
  4. Zusätzlich ist natürlich immer für ein sauberes Katzenklo zu sorgen, was einen gewissen Vorrat an Einstreu voraussetzt.

Monatliche Ausgaben

Als grober Richtwert für die monatlichen Ausgaben können zwischen 30 und 50 Euro angesetzt werden. Unterm Strich erwarten die zukünftigen Besitzer bei einer Rassekatze wie dem Kartäuser also einmalige Ausgaben von mindestens 600 bis 700 Euro.

Für laufende Kosten sollten etwa 360 bis 600 Euro pro Jahr einkalkuliert werden. Was hier noch fehlt, sind Aufwendungen für den Tierarzt, die sich bis auch Impfungen sowie die Sterilisation/Kastration nur schwer in konkrete Zahlen fassen lassen.