Die beliebtesten kleinen und großen Katzenrassen der Welt

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren der Welt. Es gibt viele Rassen, von klein bis groß. Einige Rassen haben langes Fell, während andere kurze Haare haben. Maine Coons sind eine beliebte Rasse, die für ihr langes Fell und ihre Intelligenz bekannt ist. Katzen benötigen wenig Pflege und sind ausgezeichnete Begleiter für Familien mit Kindern oder anderen Haustieren.

Unterteilung von Katzenrassen

Eine erste Unterteilung der Katzenarten erfolgt in diesen Kategorien:

  • Wilde Katzen
  • Rassekatzen
  • Wohnungskatzen

Die wichtigste Auflistung der Katzenrassen im Bereich der Hauskatzen erfolgt bei den Kurzhaarkatzen. Neben den Kurzhaarkatzen gibt es allerdings auch noch einige Langhaarkatzen, die von Bedeutung sind.

Bei den Kurzhaarkatzen unterscheidet man generell die Gruppe der British und American Shorthair von den Orientalischen Kurzhaarkatzen. Zur Gruppe der British und American Shorthair gehören viele Katzen, in die aus Großbritannien oder den USA stammen. Einige der Katzenrassen, die in den USA entstanden, gehen auf Katzen zurück, die von Einwanderern nach Amerika gebracht wurden.

Katzen gehören zu den liebsten Haustieren der Deutschen. Schätzungsweise 14 Millionen Miezen leben hierzulande. Welche Rassen besonders verbreitet sind, erfahren Sie im nachfolgenden Ratgeber und mit einer Liste der beliebtesten Katzenrassen.

Überblick über die beliebtesten Katzenrassen in Deutschland

Die Popularität der Katze als Haustier ist ungebrochen. Jedes Jahr wächst die Zahl an Stubentigern in Deutschland. 2006 waren es noch knapp acht Millionen Katzen. Heute sind es fast doppelt so viele – aus den unterschiedlichsten Katzenarten und Rassen.

Doch weil es leider immer wieder vorkommt, dass Haustiere ausgesetzt werden, steigt auch die Anzahl an verwilderten Katzen, sogenannten Streunern. Sie und ihre Nachkommen können zu einer Bedrohung für die Artenvielfalt werden. Denn ohne menschliche Zuwendung und tägliches Futter jagen verwilderte Katzen Vögel, Insekten, Frösche, Eidechsen und kleine Schlangen.

Etwa 40 offiziell anerkannte Katzenrassen gibt es auf der Welt. Dabei bringt jede Rasse besondere Charaktereigenschaften und optische Merkmale mit. Doch welche Stubentiger sind in deutschen Haushalten besonders häufig vertreten? Hier ist ein Überblick über die beliebtesten Katzenrassen und ihre Merkmale.

Die Menschen in Deutschland haben so ihre Vorlieben, wenn es um Katzen geht. Vor allem die unkomplizierte Rasse Europäisch Kurzhaar ist populär und weit verbreitet. Aber auch Langhaarkatzen und Rassen mit exotischem Charakter werden hierzulande gerne gehalten.

Katzenrassen Liste

Alle wichtigen Rasseportraits und Steckbriefe zu Katzen. Informationen über die Haltung, Pflege und den Charakter verschiedener Katzenrassen mit Tipps zur Pflege. Außerdem Zahlen und Fakten zur Lebenserwartung.

Geschichte der Hauskatzen in Ägypten

Vor etwa 6000 Jahren begannen die Ägypter mit der Domestikation der Wildkatzen. Insbesondere die Falbkatze, die in weiten Teilen Afrikas verbreitet ist, wurde von Ägyptern zum Fang von Mäusen und anderen Nagetieren genutzt, die sich in den Kornkammern aufhielten.

Nach und nach verehrte man die Katzen immer stärker, schließlich gab es unter den Ägyptern sogar eine Katzengöttin, die Bastet genannt wurde. Diese Göttin vereinte zahlreiche positive Attribute: Geschmeidigkeit, Anmut, Schönheit, Kraft und Gefährlichkeit.

Diese Attribute treffen zum Teil auch auf das Wesen der Falbkatzen zu, denn diese beeindrucken durch ihre langen Beine mit einem ausgesprochen eleganten Aussehen. Setzen sie sich, so hat ihr Oberkörper eine beinahe aufrechte Position. Die Verehrung der Falbkatze brachte es mit sich, dass sie nicht allein als Nutztier in den Kornkammern diente, sondern auch zum Haustier wurde. Die Falbkatze stellt somit den Ursprung der heute lebenden Hauskatzen dar.

Hauskatzen beim Menschen

Die Hauskatzen wurden seither unter der Kontrolle des Menschen gezüchtet. Durch die Domestizierung haben sie sich jedoch gegenüber ihrer ursprünglichen Art verändert. Wie bei allen Haustieren kann man bei den Katzen einen Rückgang der triebgesteuerten Instinkte gegenüber ihren noch in Freiheit lebenden Artgenossen erkennen.

Haltung und Unterschiede der Hauskatzen

Die Triebe der Reviermarkierung, der Aufzucht von Jungtieren und des Beutefangs sind beispielsweise wesentlich geringer ausgeprägt als bei Wildkatzen. Dennoch sind gerade bei Katzen, im Gegensatz zu anderen Haustieren, die ursprünglichen Triebe am lebendigsten.

Wesentliche Unterschiede zwischen Wild- und Hauskatze zeigen sich beispielsweise bei der Länge des Darms. Wildkatzen sind darüber hinaus in der Regel weit kräftiger gebaut als Hauskatzen. Außerdem verfügen Wildkatzen meist über ein größeres Gehirn als Hauskatzen.

Hauskatzen

Es gibt verschiedene Gründe, warum Katzen in der Wohnung gehalten werden. Manche Vermieter erlauben die Katzenhaltung nur unter der Voraussetzung, dass die Stubentiger im Haus gehalten werden und nicht in seinem Garten herumstreunen. Manchmal lässt der Standort der Wohnung auch gar nichts anderes als Wohnungshaltung zu, denn ohne Grundstück und an einer stark befahrenen Straße mitten in der Stadt mag niemand seinen Liebling dieser Gefahr aussetzen.

Rassekatzen als Wohnungskatzen

Bei Rassekatzen ist es auch aus finanziellen Gründen durchaus üblich, die Katze in der Wohnung zu halten. Die Aussicht, dass das Tier überfahren oder gestohlen wird, bedeutet nicht nur einen persönlichen, sondern auch noch einen finanziellen Verlust.

Obwohl es für Katzen ohne Frage besser ist, wenn sie Freilauf bekommen, können auch Wohnungskatzen ein schönes Leben führen. Die Lebenserwartung von Wohnungskatzen ist überdies höher als die freilaufender Katzen, denn die Gefahr überfahren oder auf andere Weise getötet zu werden oder sich mit gefährlichen Krankheiten anzustecken besteht bei der Haltung in der Wohnung nicht.

Wohnungskatzen halten und pflegen

Am besten kommen Katzen mit dieser Art der Haltung zurecht, die nie etwas anderes kennen gelernt haben. Deshalb sollten für eine reine Wohnungshaltung am besten ganz junge Katzen gewählt werden, die noch kein anderes Umfeld erleben durften. Die Besitzer können viel dafür tun, dass ihre Wohnungskatze sich trotz der für Katzenverhältnisse beengten Räumlichkeiten wohlfühlt:

Zunächst einmal sollten Möglichkeiten zum Klettern gegeben sein, am besten über mehrere Etagen innerhalb der Wohnung.

Das kann durch mindestens einen, besser mehrere Kletterbäume ermöglicht werden, die in der Nähe von Schränken, auf die die Katze von dort aus springen kann, aufgestellt werden.

Ganz entgegen weit verbreiteter Meinungen sind Katzen keine Einzelgänger. Die meisten von ihnen vertragen sich sehr gut mit einem oder mehreren Artgenossen.

Gerade bei einer Haltung in der Wohnung, wenn der Besitzer auch noch oft außer Haus muss, sollten auf jeden Fall zwei Tiere gehalten werden, die sich gegenseitig beschäftigen und Gesellschaft leisten.

Neue Wohnungskatze

Auch zwischen zwei Tieren, die nicht von Geburt an zusammen sind, sondern erst später zusammen geführt werden, kann eine tiefe Verbundenheit und Liebe entstehen. Wie tief diese Liebe gehen kann, erkennt der Besitzer oft erst, wenn eines der Tiere verstirbt. Nicht wenige Katzen sind in der Zeit danach regelrecht krank vor Trauer.

Eine Wohnungskatze geht nicht nur zu ihrem Menschen, sondern auch zu den anderen in der Wohnung lebenden Tieren eine tiefe Bindung ein. Anders, als es bei Katzen der Fall ist, die den ganzen Tag draußen sind und bestenfalls die Nacht im Haus verbringen.

Klettermöglichkeiten und andere Dinge

Neben vielen Klettermöglichkeiten sollten für die Wohnungskatzen auch andere Dinge bereitstehen, die ihnen das Leben so angenehm wie möglich machen. Dazu gehört ein ausreichendes Angebot an Spielzeug, welches speziell auf Katzen zugeschnitten ist und eine oder zwei Katzentoiletten an einem festen Platz. Diese Toiletten sollten nicht nur im Interesse der Katze peinlich sauber gehalten werden, denn von einer verunreinigten Toilette geht eine ziemliche Geruchsbelästigung aus.

Weitere Tipps zur Haltung von reinen Wohnungskatzen

Da Katzen bis zu 16 Stunden am Tag schlafend verbringen und auch gern einmal ihre Ruhe haben, sollte dem durch gemütliche Schlafplätze und Rückzugsmöglichkeiten wie zum Beispiel Höhlen Rechnung getragen werden. Das muss nicht viel kosten und bedeutet recht wenig Aufwand. Eine Kuschelhöhle ist zum Beispiel schnell selbst gemacht.

Zärtlichkeit und Zuwendung von Hauskatzen

All diese Dinge nützen aber nichts, wenn das Tier den ganzen Tag sich selbst überlassen wird. Katzen brauchen Zärtlichkeit und Zuwendung wie die Luft zum Atmen und außerdem einen geeigneten Spielpartner. Besonders, wenn die Katze allein gehalten wird, sollte ihr Mensch sich regelmäßig Zeit zum Spielen und Schmusen nehmen, am besten immer zur selben Zeit. Die Tiere lernen recht schnell, wann „ihre“ Zeit ist. Diese Regelmäßigkeit tut nicht nur der Katze gut, sondern auch ihrem Besitzer.

Rassekatzen

Im Allgemeinen wählen Katzen ihren Sexualpartner frei, deswegen kommt es häufig zur Durchmischung einzelner Rassen. Die planmäßige Züchtung nach Rassen begann man erst vor ca. 140 Jahren. Mitunter wurden dabei auch Hauskatzen mit Wildkatzen gekreuzt. Aus diesen Kreuzungen entstanden Rassen wie die Bengal-Katze, denen man ihre Herkunft z. B. aufgrund ihrer enormen Sprungkraft noch anmerkt.

Andere Rassen bildeten ihre Merkmale durch einen Gendefekt aus. So hat die Manx-Katze keinen Schwanz, die Rexkatze ein ausgeprägtes Lockenfell und die Sphynx-Katze überhaupt kein Fell.

Was sind Rassekatzen?

Rassekatzen werden gemäß einem Rassestandard nach den Richtlinien des felinologischen Dachverbandes gezüchtet. Dabei werden sie in der Regel über Generationen rein gezüchtet. Insgesamt variieren die Katzenrassen weit weniger stark in ihrem Aussehen als zum Beispiel Hunde.

Denn Hunde wurden oft für einen bestimmten Zweck gezüchtet, so z. B. zur Jagd oder zum Hüten von Schafen.

Schoßhunde mussten dagegen einfach nur gut aussehen.

Katzen ließen sich aber nicht so weit domestizieren, dass sie bestimmte Aufgaben für den Menschen erfüllen.

Die Züchtung orientiert sich deshalb auch hauptsächlich auf ihr Aussehen.

Rassekatzen: Kurzhaarkatzen und Langhaarkatzen

Bei den Rassekatzen unterscheidet man grob zwischen Kurzhaarkatzen und Langhaarkatzen. Daneben gibt es aber auch eine Vielzahl extremer Züchtungen, die nicht in diese Klassifikation passen. Kurzhaarrassen entstammen hauptsächlich der Linie der Europäischen Hauskatze sowie der Linie der asiatischen Kurzhaarrassen.

Europäische Hauskatze

Die Europäische Hauskatze ist ein direkter Nachfahre der in Ägypten domestizierten Falbkatze und nicht der Europäischen Wildkatze – wie oft fälschlich angenommen. Wie die Falbkatze hat auch die Europäischen Hauskatze vergleichsweise lange Beine, ein dichtes Fell und einen kräftigen, spitz zulaufenden Schwanz.

Langhaarkatzen

Langhaarkatzen gehen auf die Türkischen Katzen zurück. Sie sind seit dem 16. Jahrhundert bekannt, wurden jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Europa importiert. Nicht allein durch ihre Felllänge unterscheiden sie sich deutlich von den Europäischen Hauskatzen. Ihr Gesicht wirkt breiter, ihr Körper ist in der Regel größer. Im Gegensatz zur Europäischen Hauskatze brauchen sie eine tägliche Pflege ihres Fells, damit es nicht verfilzt. Die älteste Langhaarkatze ist vermutlich die Angorakatze.

Mischformen

Heute gibt es neben den Kurz- und Langhaarkatzen auch Mischformen, wie etwa die Halblanghaarkatzen. Extreme Züchtungen haben jedoch auch zu Missbildungen geführt. Häufig müssen ungewöhnliche Züchtungen mit Problemen wie Taubheit kämpfen.

Ist eine Rassekatze oder Hauskatze die Richtige für mich?

Wenn die Entscheidung gefallen ist, das Heim mit einer oder gar mehreren Katzen zu teilen, stellt sich die Frage, welche Katze es denn nun sein soll. Gewöhnliche Hauskatze oder Rassekatze und wenn ja, welche.

Manchen Katzenbesitzern wider Willen wird diese Fragestellung ganz einfach von der Katze abgenommen, die plötzlich morgens vor seiner Tür sitzt und damit die Entscheidung für „ihren“ Menschen längst gefällt hat. Ähnliches erleben künftige Katzenbesitzer, die sich in einem Tierheim nach dem geeigneten Hausgenossen umsehen. Oft werden sie schon von Beginn an von einer bestimmten Katze mit Beschlag belegt, so dass ihnen gar nichts anderes übrig bleibt, als genau dieses Tier mit nach Hause zu nehmen.

Wer sich für ein Tier aus dem Tierheim entscheidet, tut nicht nur Gutes, sondern wird mit einem besonders dankbaren Hausgenossen belohnt. Selbst wenn eher eine Rassekatze gewünscht wird, lohnt es sich, in den Tierheimen in der näheren Umgebung nachzufragen oder persönlich dort vorbeizuschauen. Leider bleiben auch Rassekatzen nicht davon verschont, von ihren Besitzern verstoßen zu werden.

Wer keine Eile hat mit der Anschaffung der Katze, sondern auch bereit ist, mehrere Monate zu warten, kann seinen Wunsch auch bei den Tierheimen hinterlassen. Sollte eine Katze der bevorzugten Rasse abgegeben werden. Wird das Tierheim sich mit dem Suchenden in Verbindung setzen.

Verschiedenen Gesichtspunkte für die Auswahl

Ob es denn tatsächlich eine Rassekatze sein muss oder ob eine Hauskatze nicht doch die bessere Wahl ist, hängt von verschiedenen Gesichtspunkten ab. Eine Rassekatze muss eigentlich nur dann sein, wenn eine Zucht angestrebt wird. Weitere Gründe, die für eine Rassekatze sprechen, sind bestimmte Wesenszüge, die der Stubentiger haben soll.

Das Wesen ist je nach Rasse recht unterschiedlich. Manche Rassen dulden keinen Konkurrenten neben sich oder kommen in einer kinderreichen Familie, in der es immer recht laut ist, schlecht zurecht, während andere Katzen wie zum Beispiel die Ragdoll alles mit der Ruhe eines Buddhas erträgt und sich so ziemlich alles gefallen lässt, ohne böse zu werden.

Ist es besser eine Rassekatze zu nehmen?

Bevor die Entscheidung für eine Rassekatze gefällt wird, ist es wichtig, sich mit den unterschiedlichen Rassebeschreibungen auseinander zu setzen.

Das ist nicht nur im Bezug auf das Wesen wichtig, sondern auch hinsichtlich der Pflege.

Wer wenig Zeit hat, weil beruflich eingespannt, ist mit einer Langhaarkatze, die täglich gebürstet und gekämmt werden muss, schlecht beraten.

Bei manchen Rassen besteht auch die Möglichkeit von zuchtbedingten Defekten, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.

Wer dies aber vorher weiß, erlebt hinterher keine böse Überraschung.

Vorteile von Hauskatzen

Wer einfach nur eine Katze oder gar mehrere Katzen zum Liebhaben sucht, ist auch mit gewöhnlichen Hauskatzen bestens bedient. Der Vorteil dieser Katzen ist, dass sie überaus pflegeleicht und anpassungsfähig sind. Etwaige Erbkrankheiten sind hier kaum zu finden. Die Tiere sind nicht nur von der Statur, sondern auch gesundheitlich überaus robust. Hauskatzen sind verspielt, neugierig, anhänglich und niemals aggressiv.

Darüber hinaus sind gewöhnliche Hauskatzen oft umsonst zu haben, denn viele Privatpersonen suchen händeringend nach einem liebevollen Zuhause für ihren Katzen-Nachwuchs. Die Tierheime erheben zwar eine geringe Gebühr, dafür sind die Tiere dann oft schon geimpft und manchmal auch bereits kastriert worden.

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