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Schuppen der Fische

Die Haut der Fische erfüllt viele unterschiedliche Funktionen: sie schützt den Fisch und dient auch der Atmung und als Sinnesorgan.

Die oberste Schicht bildet die Schleimhaut, die die darunter liegenden Schuppen bedeckt. Die Schleimhaut verringert auch den Reibungswiderstand im Wasser und ermöglicht Fischen, schneller voranzukommen. Außerdem schützt die Schleimhaut die Fische auch vor dem Angriff von Krankheitserregern.
Die Schuppen haben sich aus der Lederhaut entwickelt. Sie verstärken zusätzlich den Schutz, der bereits durch die Schleimhaut besteht. Es gibt einige Fischarten, die ohne Schuppen auskommen. Diese haben dafür eine dickere Schleimhaut.
Die Anordnung der Schuppen ist mit der Anordnung von Dachziegeln vergleichbar. Diese bilden geordnete Reihen. Gehen einzelne Schuppen verloren, wachsen sie wieder nach. Bei Fischen kann man drei unterschiedliche Schuppenformen unterscheiden: Rundschuppen, Kammschuppen und Schuppen, die elliptisch und unregelmäßig sind.
Untersucht man Schuppen im Mikroskop, so fällt auf, dass sie eine bestimmte Struktur aufweisen. Wie bei den Jahresringen eines Baumes kann man durch die Schuppen das Alter und überstandene Krankheiten erkennen.

Die Färbung der Fische wird im Wesentlichen von der Lederhaut bestimmt. In ihr befinden sich viele Farbzellen. Fische können sich durch die Farbgebung an ihre Umwelt anpassen und sich somit tarnen, denn die roten, gelben und schwarzen Farbzellen können sich wie eine Pupille öffnen und schließen.