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Fische in Flüsse und Bäche

Der Lebensraum der Flüsse und Bäche ist einem ständigen Wandel unterworfen. Mitunter können die Bedingungen in Ober-, Mittel- und Unterlauf stark variieren. Insbesondere Faktoren wie Strömung, Nährstoffgehalt und Temperatur sind einem ständigen Wandel unterworfen. In den Oberläufen gibt es meist nur kaltes und sehr nährstoffarmes Wasser. Im Mittellauf wird das Wasser meist wärmer und nährstoffreicher. Auch die Fließgeschwindigkeit nimmt deutlich ab. Am wärmsten und nährstoffreichsten ist der Unterlauf.

In Abhängigkeit vom Flussverlauf findet man auch bestimmte Fischarten: der Oberlauf gilt im Allgemeinen als Forellenregion. Die Forelle liebt das kalte, klare Wasser. Etwas tiefer im Flussverlauf sammeln sich Äsche und Hasel. Hat sich der Bach in einen Fluss verwandelt, kann man auch auf Nerfling, Rotauge und Aitel treffen. Später hat sich die Fließgeschwindigkeit des Flusses soweit verlangsamt, dass man dort auch Hechte, Barsche und Karpfen findet.

Eine besondere Herausforderung stellt für die Tiere die permanente Strömung dar. Um gegen diese anzukämpfen, müssen viele Tiere einen enormen Energieaufwand aufbringen. Die Forelle hat dafür eine Körperform entwickelt, die einem Torpedo gleicht. Viele Tiere in Flüssen haben zudem spezielle Haftorgane entwickelt, durch die sie von der Strömung nicht weggetrieben werden.

Auch bei der Nahrungssuche haben einige Fische besondere Techniken entwickelt. Die Barben etwa können mit ihrem Maul leicht die Algen von Steinen saugen, die sich am Grund von Flüssen befinden.