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Fische Einteilung in der Zoologie

Die Fische unterteilt man in der wissenschaftlichen Systematik in Knorpelfische und Knochenfische. Zu den Knorpelfischen zählen die Haie, Rochen und Seekatzen. Die Linie der Knochenfische gliedert sich nochmals in Fleischflosser und Strahlenflosser. Uneinig sind sich die Wissenschaftler darüber, ob man neben den Knorpel- und Knochenfischen, die zu den Kiefermäulern gehören, auch die kieferlosen Schleimaale und Neunaugen zu den Fischen zählen kann.

Die Blütezeit der Fleischflosser liegt in einer längst vergangenen Epoche der Erdgeschichte. Trotzdem sind einige Fleischflosser bis heute erhalten geblieben. Zu ihnen zählen die Quastenflosser und die Lungenfische. Viele Fleischflosser sind bereits beim Wechsel vom Paläozoikum zum Mesozoikum ausgestorben, vor also rund 251 Millionen Jahren. Umso erstaunlicher ist es, dass es die Quastenflosser und die Lungenfische noch heute gibt.

Lungenfische sind Süßwasserfischer und leben in Afrika, Südamerika und Australien. Wie ihr Name bereits vermuten lässt, verfügen Lungenfische über eine Lunge, die Kiemen dienen ihnen allein zur Abgabe von Kohlenstoffdioxid. Bleiben sie zu lange im Wasser, ertrinken sie. Sie haben außerdem die bemerkenswerte Eigenschaft, sich über Jahre hinweg im Schlamm einkapseln zu können, die Atmung erfolgt allein durch ein winziges, kaum sichtbares Loch. Interessant ist auch ihre Genstruktur, die so komplex wie bei keinem anderen bekannten Lebewesen der Erde ist: die Information, die sich im Erbgut befinden, übertreffen den Informationsreichtum menschlicher Gene um das Zwanzigfache.

Den Quastenflosser gibt es schon seit über 400 Millionen Jahren. Bis man im Jahre 1938 eine lebende Art des Quastenflossers entdeckte, ging man davon aus, dass er vor über 65 Millionen Jahren ausgestorben sei. Die Besonderheit des Quastenflossers, die auch den Lungenfisch kennzeichnet: Das Skelett der Brust- und Bauchflossen ist zum Teil verknöchert und von Muskelfasern umschlossen.

Alle anderen Fische, die nicht zu den Knorpelfischen oder zu den Fleischflossern zählen, fallen unter die Kategorie der Strahlenflosser. Für sie ist das Auftreten der Stachelstrahlen vor der ersten Rückflosse charakteristisch. Bei vielen Fischen, die zu dieser Linie gehören, haben sich die Stachelstrahlen jedoch wieder zurückgebildet und sind nicht mehr sichtbar. Zu ihnen gehören beispielsweise die Barsche oder Makrelen.