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Koi-Futter

Je nachdem, wie gut die Koi-Karpfen ernährt werden, entwickeln sie sich auch. Kois sind anspruchsvoll was die Ernährung betrifft, gewöhnliches Fischfutter reicht hier nicht aus. Auch vor einer Überfütterung sollte man sich hüten: das Futter, das man in den Teich wirft, sollte nach 10 Minuten vollständig aufgefressen sein. Viele kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind wesentlich besser für Kois geeignet als eine große. Kois stoppen das Fressen nicht, solange man ihnen Nahrung gibt – schon deshalb ist eine gezielte Dosierung des Futters wichtig.

Die Koi-Karpfen werden je nach Jahreszeit unterschiedlich gefüttert. Im Winter bewegen sich die Kois im kalten Wasser kaum, sie verdauen deshalb auch nicht, eine Fütterung ist im Winter überflüssig. Steigen die Temperaturen im Frühjahr auf 7 bis 9 Grad an, so kann man sie mit leichter Kost versorgen. Eiweißhaltiges Futter sollte an die Kois erst ab einer Temperatur von 10 Grad gegeben werden. Im Sommer erhalten die Kois das meiste und eiweißreichste Futter, dennoch sollte man eine Überfütterung vermeiden, nach 10 Minuten sollte sich kein Futter mehr im Teich befinden. Im Herbst wird das Futter wieder reduziert, die Kois erhalten nun Nahrung mit weniger Proteinen und häufiger Weizenkeimfutter.

Für Kois erhält man im Handel Spezialfutter, das der Gesundheit förderlich ist, ihnen zu besonderer Farbenpracht verhilft, das Wachstum fördert und die Muskulatur aufbaut. Kois verspeisen gern auch Seidenraupen, die sie mit natürlichem Eiweiß versorgen. Im Winter mögen sie darüber hinaus kleine Bachflohkrebse.

Nicht jeden Tag, aber hin und wieder kann man die Kois auch mit anderer Nahrung verwöhnen: Obst, Salat, Brot, Garnelen und Regenwürmer bilden eine willkommene Abwechslung im Speiseplan. Haferflocken dienen darüber hinaus der Reinigung des Darmes.

Daneben gibt es auch Nahrung, die die Farben der Kois verstärkt. So wird der Nahrung beispielsweise Carotin beigemischt, was die Rotfärbung weiter verstärkt und auch unter Umständen die Weißfärbung beeinträchtigt. Einen ähnlichen Rötungseffekt hat die sogenannte Spirulina-Platensis-Alge. Ihr Vorteil: das Weiß der Kois bleibt trotz einer stärkeren Rötung erhalten.