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Shusui

Bei dem Shusui handelt es sich um einen Asagi, der die Beschuppung eines Doitsu aufweist. Genauer gesagt: der Shusui ist eine Kreuzung von Asagi und Spiegelkarpfen. Deswegen haben Shusui sehr große Schuppen auf dem Rücken. Der perfekte Shusui hat eine Beschuppung, die gleichmäßig und durchgängig vom Kopf zum Schwanz verläuft. Je symmetrischer diese Schuppen angeordnet sind, desto besser und desto wertvoller das Tier.

Der Ursprung der Spiegelkarpfen liegt in Österreich, nicht ganz korrekt werden diese in Japan auch Doitsu („deutsche Karpfen“) genannt. 1782 entdeckte man dort erstmals in einer Zucht Karpfen, die keine Schuppen hatten. Diese bezeichnete man fortan auch als Lederkarpfen. Nur kurze Zeit später wurde daraus der sogenannte Spiegelkarpfen gezüchtet, der nur wenige, aber sehr große Schuppen auf dem Rücken hatte. Solche Spiegelkarpfen wurden 1904 nach Japan exportiert. Zunächst war die besondere Beschuppung nicht von großem Interesse, sondern der Umstand, dass Spiegelkarpfen schneller wachsen als herkömmliche Karpfen. In Japan kam man dann auf die Idee, diese Spiegelkarpfen mit einem Asagi zu kreuzen. Das Ergebnis: eine neue Koi-Varietät, die in Japan sehr beliebt wurde. Denn der besondere blaue Glanz, der von den Asagi ausgeht, wurde durch die Kreuzung noch verstärkt.

Abgesehen von den Schuppen gleichen die Shusui sehr den Asagi. Auch sie haben einen blaugrauen Kopf und jeweils ein Hi auf den Wangen.