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Landsaurier

Vor über 200 Millionen Jahren eroberten die Saurier die Erde. Sie lebten in Ozeanen, sie flogen in der Luft und sie durchstreiften Wüsten, Steppen und Wälder. Der Superkontinent Pangäa, aus dem die heutigen fünf Kontinente hervorgingen, bot den Sauriern einen weiten Lebensraum: feuchtes Klima in Küstennähe und ein Wüstenklima in der Mitte des Kontinents.

In diesem Lebensraum entwickelten sich eine Vielzahl an Arten und Gattungen von Sauriern. Fleischfresser wie Pflanzenfresser wurden auf Pangäa heimisch. Gerade an Land entwickelten die Dinosaurier eine Größe, die für uns Menschen unvorstellbar ist. Seit dem Aussterben der Saurier hat es niemals wieder Lebewesen dieser Größe gegeben, die an Land lebten. Nur die Größe von Wahlen reicht an die Dimensionen der Dinosaurier heran.

Diese Größe macht die Dinosaurier zu einem Wunder der Evolution und vielleicht auch zu ihrem Opfer. Denn die enormen Ausmaße brachten auch viele Probleme mit sich: Wenn es sich bei den Dinosauriern, wie vermutet wird, um wechselwarme Tiere handelte, so hat eine Klimaveränderung katastrophale Auswirkungen. Ein Herabsinken der Temperaturen durch den Einschlag eines Meteoriten oder durch einen Vulkanausbruch bedeutet für wechselwarme Tiere dieser Größe den Tod. Sofern sich die Theorie bewahrheitet, muss man sagen: Die physische Stärke der Saurier war ihr größte Schwäche.