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Hundehaftpflichtversicherung

Der Hund – des Menschen bester Freund – begleitet uns zwar nun schon seit Jahrtausenden und hat inzwischen die verschiedensten Formen angenommen, trägt aber trotz allem immer noch die Züge eines Raubtieres in sich. Und in manchen Momenten tritt dieses Wesen wieder offen zutage. Gerade sehr große und kräftige Rassen können in einem solchen Fall zu einer echten Bedrohung für die Gesundheit des Halters oder ihrer Umgebung werden. Welche Ausmaße Hundeattacken annehmen können, zeigen die Medien in regelmäßigen Abständen, wenn zum Beispiel Kinder angegriffen werden. Und diese Gefahr geht nicht nur von den sogenannten Kampfhunden aus.

Aufgrund der Gefährdungshaftung können Schadenersatzforderungen auch dann gestellt werden, wenn sich der Hundehalter selbst hat nichts zuschulden kommen lassen. Ein einfaches Beispiel für einen Schaden, der von einem Hund ausgelöst wird, wäre etwa die Situation, wenn der Vierbeiner durch einen Artgenossen irritiert wird und plötzlich über eine befahrene Straße läuft. Als Folge droht hier ein Verkehrsunfall. Im Schadensfall zahlt sich eine Hundehaftpflichtversicherung in jedem Fall aus, nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Wirkung als Rechtsschutzversicherung. Wichtig bei einer Hundehaftpflichtversicherung ist, dass hier das Tier bzw. die Schäden versichert werden und nicht die Person des Halters im Mittelpunkt steht. So kann ein Hund über die Urlaubstage ruhig auch bei Bekannten oder in der Familie zur Pflege abgegeben werden. Darüber hinaus sollte jeder Halter aber auf die genauen Versicherungsbedingungen achten, ob zum Beispiel das Führen ohne Leine nicht als ein Ausschlusskriterium gewertet wird oder inwieweit das Versicherungsunternehmen auch Schäden im Ausland reguliert.

Im Fall der Hundehaftpflichtversicherung ist die Haltung einiger bestimmter Hunderassen nicht unproblematisch. Die Rede ist hier von den sogenannten Kampfhunden (Listenhunde), die nach einigen Zwischenfällen im öffentlichen Interesse standen und zur Verabschiedung verschiedener Hundeverordnungen geführt haben. Die Formulierung Kampfhund bezieht sich dabei auf einige bestimmte Rassen, von denen Bullterrier, Pitbull-Terrier und Bulldoggen sicher zu den Bekanntesten zählen. Leider werden in einigen Bundesländern auch andere Hunderassen als Listenhunde geführt, obwohl sie als ruhig und familienfreundlich gelten. Beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung kann es durchaus vorkommen, dass solche Tiere nicht oder nur zu höheren Prämien aufgenommen werden können.

Halter, die sich nicht mit einer solchen Unternehmenspolitik abfinden können, werden nach einiger Zeit auch auf Angebote stoßen, in denen für die Berechnung der Prämie nicht die Rasse selbst ausschlaggebend ist. Wie bei jeder anderen Haftpflichtversicherung gilt auch hier der Grundsatz, dass Eigenschäden nicht im Umfang der Versicherungsleistungen enthalten sind. Beißt ein Hund seinen Halter, müssen die Folgen durch diesen selbst getragen werden.