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Versicherung und Wildtiere

Haustiere sind seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen und haben für Nahrung, Kleidung und in Form von Hund und Katze auch für Gesellschaft in einsamen Stunden gesorgt. Was aber vor 100 Jahren noch undenkbar, ist längst zur Normalität geworden – eine Versicherung für Tiere. Um Halter vor Schadenersatzansprüchen zu schützen, haben Assekuranzen unterschiedliche Haftpflichttarife entwickelt, mit denen sich die individuellen Risiken absichern lassen. Wie verhält es sich aber bei der Haltung von Wildtieren? Elefant, Tiger, Löwe und Co. bleiben zwar vorerst Bewohner des Zoos, aber andere Wildtiere tauchen bereits heute in einigen deutschen Wohnzimmern auf. Einfache Beispiele sind zum Beispiel Schlangen, größere Echsen oder bestimmte Fischarten, die sonst nur in den großen Flüssen Afrikas und Südamerikas anzutreffen sind.

Während von den letztgenannten Gattungen sicher nur ein geringes Risiko ausgeht (ausgenommen natürlich Raubfische), sind die Gefahren bei Schlangen und einigen Echsen wesentlich größer. Hier sei nur an Gift- oder Riesenschlangen und an Krokodile bzw. Warane erinnert. Wer sich mit dem Vorhaben beschäftigt, Exemplare solcher Wildtierarten in den heimischen Garten zu holen, sollte sich auch über einen möglichen Versicherungsschutz für den Ernstfall informieren. Fehlt erst einmal der Hund des Nachbarn oder der Finger eines Freundes, kann es für den Besitzer schnell teuer werde. Welchen Schutz die Versicherungen übernehmen, liegt an den Unternehmen sowie der Art des „Haustieres“.