Vogel ist nachts laut

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Schreie und Geräusche durch Vögel sind insbesondere im Frühling und Sommer recht normal. Auch Papageien und Vögel, die als Haustiere gehalten werden geben manchmal gerade dann Laute von sich, wenn der Mensch eigentlich zu schlafen versucht. Meist kommt das Problem jedoch eher von draußen, weshalb sich viele die Frage stellen, welcher Vogel das überhaupt sein könnte. Die Vogelstimmen aus der Nacht zu erkennen ist jedoch keine einfache Angelegenheit.

Vogel Geräusche nachts bestimmen

In erster Linie gilt es herauszufinden, welche Vögel sich in welcher Gegend besonders oft aufhalten. Das Problem ist sicherlich vor allem eines von ländlicheren Gegenden. In den Städten fühlen sich Vögel meist nicht sehr wohl. Vor allem auch deshalb, weil Bäume und Grünflächen in Innenstädten eher rar gesät sind.

In der Nähe von Wäldern, Wiesen und Feldern hingegen finden Vögel diverser Arten eine deutlich bessere Lebensgrundlange. Sie leben dort in den Kronen von Bäumen und bauen sich Nester.

  • Wenn sich also Bäume und Sträucher in der Nähe des Hauses befinden, so ist die Wahrscheinlichkeit erst einmal höher, dass sich dort eine größere Anzahl an Vögeln aufhält.
  • Der Geräuschepegel steigt dann vor allem tagsüber automatisch durch das Schreien und Piepen.
  • Singvögel gelten nicht als nachtaktive Tiere, weshalb der Geräuschpegel normalerweise dann sinkt.
  • Es wurde jedoch schon bereits beobachtet, dass einige Vögel in Städten aufgrund der Geräuschkulisse ihre Kommunikationsweise auch nachts ändern.

Welcher Vogel ruft und schreit in der Nacht?

In der Regel kommen insbesondere 2 Vogelarten in Frage: Die Nachtigall und die Eule. Auch Uhus und Käuzchen können möglicherweise hinter den lauten Rufen in der Nacht stecken. Hilfreich ist es, sich auf Youtube, Videos des Vogels anzusehen, der verdächtigt wird.

Normalerweise bekommt man so einen guten Vergleich und kann die Vogelart bestimmen. Rufe wie „Kiwitt-Kiwitt“ sprechen für Käuzchen, „Huhu Huhuuu“ ist bekanntlich ein typischer Ruf der Eule. Manchmal können auch andere Vögel dahinter stecken, die nach ihren Jungen suchen.

Generell macht es allerdings nicht viel Sinn gegen die Vögel vorgehen zu wollen. Zum Einen deshalb, weil derartige Verhaltensweisen in deren Natur verankert sind, zum anderen aber auch, weil die Vögel oftmals einfach wieder kommen und sich nicht langfristig verschrecken lassen.

 

Wenn der Vogel nachts piept: Maßnahmen zur Vertreibung

Hilfreich kann es allerdings sein die Nester der Tiere aufzuspüren und diese zu einem anderen Ort in der Nähe zu verfrachten – insbesondere, wenn Eier darin sind. Andernfalls kann das Nest auch zerstört werden. Mit etwas Glück baut sich der Vogel dann an einer anderen Stelle ein neues Nest. Jedoch besteht dann die Gefahr, dass das Nest nicht mehr wieder gefunden wird.

Eulen beispielsweise stehen jedoch unter Naturschutz und dürfen nicht verletzt werden. Auch kann es vorkommen, dass sich die Eule nicht mehr um ihre Jungen kümmert, wenn sie verschreckt oder umgesetzt wird.

Man sollte also niemals mit Steinen oder Wasser gegen Eulen vorgehen, um diese zu vertreiben. Um Vögel direkt am Haus zu verhindern gibt es jedoch spezielle Vogelspikes und Ultraschallabwehrgeräte. Diese gelten als tierfreundlich und können leicht selbst eingesetzt werden.

Oft hilft es jedoch nur sich an das Zusammenleben zu gewöhnen. Manchmal stört das Piepen und Schreien in der Nacht nach einer Zeit nicht mehr oder die Vögel suchen sich von ganz allein einen neuen Platz.