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Taubenarten

Die Taubenarten gliedern sich in einzelne Untergruppierungen auf, die wiederum verschiedene Taubenarten beinhalten. Zu den Hauptgruppen zählen die Feldtauben, die Turteltauben, die Erdtauben, die Fruchttauben, die Kuckuckstauben, die exotischen Täubchenarten und dergleichen. Des weiteren werden die Tauben nach Kontinenten unterschieden. Zudem gibt es verschiedene domestizierte Taubengattungen, zu denen die Haustauben, Brieftauben sowie die Mutationen von Lachtauben und Diamanttäubchen zählen.

Die Taubenarten leben zumeist als Schwarmvogel. Dies zeigt sich nicht nur in der Wildbahn, sondern auch innerhalb der Taubenzucht. Wobei hier immer wieder die Linienzucht mit Einzelpaarbildung seitens der Taubenzüchter angestrebt wird. Doch die verträglichen Jungtiere können sofort wieder in Großvolieren zusammen gehalten werden.

Um die Geschlechter auseinander zu halten, können meist die Augenringe als Merkmal angeführt werden. Die Männchen zeigen einen breiteren, oft wulstartigen Augenring, während die Weibchen einen normalen Augenring aufzeigen. Auch geben die Männchen intensivere Gurrlaute von sich, was überwiegend in der Paarungszeit besonders zum Ausdruck kommt.

Gerade die exotischen Täubchenarten bestechen ihre Betrachter in schillernden Farben und ausgefallenen Federdetails, wie beispielsweise die Kronentauben mit ihrem filigranen Kopfschmuck. In den Zooanlagen sowie im Haustierbereich sind neben den domestizierten Taubenarten unter anderem die Kaptäubchen, Inkatäubchen, Schopftauben, die Bronzeflügeltaube, Sperlingstäubchen, Sperbertäubchen, die Guineataube, Zebratäubchen, die Galapagostaube, die Dolchstichtaube, die Grünflügeltaube, verschiedene Erdtauben, das Tamborintäubchen, unterschiedlichste Fruchttauben, usw. oft anzutreffen.

Für die Ernährung der Tauben in Käfighaltung stehen heute verschiedene Futtermischungen im Fachhandel bereit. Sie können je nach Taubenart und Taubengröße ausgewählt werden. Zusätzlich sollte man den Tauben noch Früchte, Rohkost und Grünfutter anbieten. Gerne wühlen die Tauben in handelsüblicher, mineralienhaltiger Ferkelerde und nehmen diese auch innerhalb der Nahrung auf. Ebenfalls gibt es so genannte Gritsteine, die für die Verdauung empfehlenswert sind. Auf diese Weise werden Tauben in Gefangenschaft sogar sehr alt. Durchschnittszahlen von 10 Jahren sind keine Seltenheit, oftmals sind bis 25jährige Tauben in den Volieren anzutreffen.