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Washingtoner Artenschutzabkommen

Das Washingtoner Artenschutzabkommen reguliert bzw. kontrolliert weitgehend den fairen Handel mit Tieren und Pflanzen, die der Wildbahn entnommen werden. Geschützte Arten müssen deshalb mit so genannten CITES Papieren ausgestattet sein. CITES = Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora. Auf diese Weise ist das Überleben der Wildtiere nicht mehr durch den Handel gefährdet. Allerdings jedoch immer noch von Industrie und Umweltpolitik.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen beinhaltet aber nicht nur den Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen. Es schützt gleichzeitig die Nebenprodukte, wie Leder, Elfenbein, Lebensmittel, usw. So ist beispielsweise die Großwildjagd auf Elefanten und Krokodile in den letzten Jahrzehnten endlich in den Griff zu bekommen gewesen.

Allein in Deutschland kontrolliert der Zoll Tag täglich die Einfuhr von Waren und Gepäck. Auch ausgestopfte Tiere, bestimmte Lebensmittel (z.B. Kaviar), Schmuck (z.B. Korallen), geschützte Holzarten und dergleichen sind von der Beschlagnahmung betroffen. Außer es liegen geltende Einfuhrpapiere und somit die Bestätigung des rechtmäßigen Besitzes vor.

Ausreichende Informationen zur Thematik sind beim Bundesamt für Naturschutz oder im Internet unter www.cites.org zu erhalten. Bei beiden Institutionen sind die allgemein geltenden Vorschriften, die zugehörigen Rechtsgrundlagen, Strafmaßnahmen und Listen gefährdeter Arten erhältlich.

Ergänzt wird das Washingtoner Artenschutzabkommen noch durch geltendes EU-Recht sowie die Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland und deren einzelner Bundesländer. Im Falle einer Unsicherheit ist es den betreffenden Personen anzuraten, im Vorfeld genaue Erkundigungen einzuholen, ob eine Anschaffung von bestimmten Vögeln oder damit im Zusammenhang stehenden Produkten möglich ist.