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Vogelkrankheiten

Natürlich können auch Vögel von unterschiedlichsten Krankheiten befallen werden. Häufige Vorkommnisse in der Käfighaltung sind Margen-Darm-Erkrankungen, Milben, Legenot und Federrupfen. Teils liegen die Ursachen in einer mangelhaften Ernährung oder aber sind auf eine schlechte Hygiene bzw. psychische Belange zurück zu führen.

Vögel reagieren instinktiv, wenn ihnen etwas in der Behausung nicht zusagt. Sei es mit Durchfall, Fressverweigerung oder ähnlichem. Ein Problem ist dabei oft die Einsamkeit. Immer häufiger gilt es zu beobachten, dass Vögel auf Umwelteinflüsse negativ reagieren. Dieser Aspekt tritt hauptsächlich bei Tieren in Freilandvolieren auf.

In der Haustierhaltung ist es empfehlenswert, kranke Tiere schnellstmöglich dem Tierarzt vorzustellen. Dies kann mit den richtigen Medikamenten umgehend für die Gesundung der Vögel sorgen. Zumal Vögel bei Krankheiten oftmals sehr stark mit dem Leben bedroht sind. Einige Tierärzte sind auf die Behandlung von Vogelkrankheiten sogar spezialisiert.

Haben sich Vögel in ihrer Behausung verletzt, sind die Krallen zu lange oder ist er Vergiftungsquellen ausgesetzt (z.B. Blumendünger), ist der Tierhalter angehalten, diese Gefahr sofort abzustellen. Da eine Wiederholung vermeidbar ist. Ebenfalls ist der Pfleger angehalten darauf zu achten, dass Vögel nicht allzu sehr verfetten. Dieser Zustand ist auf mangelnde Bewegung und weitaus zuviel Futter bzw. zu fetthaltiges Saatgut zurück zu führen. Moderne Krankheitsbilder, die eigentlich nicht sein müssten und beide Seiten nur unnötig belasten.

Informationen, einen Vogel in der Gefangenschaft gesundheitsbewusst zu pflegen, gibt es beim Tierarzt oder den Vogelvereinigungen. Jeder Vogelbesitzer kann sich somit perfekt damit auseinandersetzen und teilweise sogar vorbeugende Maßnahmen, zum Schutze des gefiederten Freundes bewerkstelligen. Ein gutes Beispiel wäre einmal wöchentlich erkalteten Kamillentee zu verabreichen, der den Magen-Darm-Trakt gesund erhält. Oder auf eine ausreichende Zufuhr von Mineralien und Grit, aber auch zusätzlichen Vitaminen bei Unterversorgung, zu achten.