Katzenflöhe beim Menschen erkennen & behandeln

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Katzenflöhe sind eine unangenehme Angelegenheit. Neben der Tatsache, dass die Gefahr eines Befalls das gesamte Jahr über droht, können auch wir Menschen diese lästigen Parasiten ins Haus bringen. Da Floheier sehr klebrig sind, bleiben sie in unserem Schuhprofil haften und werden so ins Warme geschleppt, wo sie schließlich schlüpfen und sich weiterhin vermehren.

Katzenflöhe und Katzenflohstiche erkennen

Ein Befall zeigt sich in der Regel durch Kratzen als klassische Symptomatik. Den Biss selbst spürt man nicht, da Flohspeichel eine Art Betäubungsmittel enthält. Dieses hemmt auch die Blutgerinnung, wodurch die Katzenflöhe sich ernähren können.

Einige Zeit danach fängt die Stelle an zu jucken und es bilden sich gerötete Quaddeln. Häufig bildet sich auch eine sogenannte Flohstraße, da  sie sozusagen Probebisse durchführen. Prinzipiell kann man Katzenflohstiche sehr einfach von anderen Insektenstichen unterscheiden.

Während es in Sachen Symptomatik hier beim Menschen endet, leiden unsere Samtpfoten etwas mehr. Am einfachsten erkennt man Flöhe mit einem Flohkamm. Mit diesem lassen sich die Parasiten, Eier und Kot aus dem Fell kämmen. Darüber hinaus wirkt das Tier generell sehr unruhig, da es durch von starkem Juckreiz geplagt wird.

Weitere Symptome sind Hautentzündungen, die durch den Flohspeichel sowie konstantes Kratzen ausgelöst werden. Haarausfall kann ebenfalls aufkommen, da Katzen sich das Fell beim Schaben oftmals auch ausrupfen. Es kann auch dazu kommen, dass die Haare brechen und an Glanz verlieren.

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Sind Flöhe bei Katzen auf Menschen übertragbar?

Ja, Katzenflöhe können auf Menschen übergehen und sich von ihnen ernähren. Grund hierfür ist das äußerst weite Wirtspektrum dieser Art. Häufig schlüpfen, wie bereits oben erwähnt, die Larven. Sobald diese ausgewachsen sind, befallen sie sowohl die Haustiere, als auch uns Menschen. Auch Hunde sind vor diesen Parasiten nicht sicher.

Grund für das saisonunabhängige Überleben von Katzenflöhen ist ihre robuste Beschaffenheit. Außerdem bieten Häuser und Wohnungen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen und genug Nahrung. Wer genau hinsieht, erkennt Flöhe sofort.

Sie haben eine Größe von zwei bis vier Millimetern und sind leicht bräunlich. Dies erkennt man jedoch nur auf weißen Katzen oder anderen hellen Oberflächen. Sie sind schnelle Krabbler und können sehr weit springen.

Sind Flöhe für Menschen gefährlich?

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Katzenflöhe sind für Menschen bedingt gefährlich. Denn neben den unangenehm juckenden Bissen sind diese Tierchen oft Zwischenwirt für andere Parasiten. Darüber hinaus können sie im schlimmsten Fall Krankheiten übertragen oder Infektionen auslösen. Die größte Gefahr hierbei ist eine Wurminfektion.

Oftmals sind Katzenflöhe Wirte von Bandwurmeiern. Wenn ein Mensch nun versehentlich einen Floh verschluckt, gelangt der Bandwurm in den Organismus und setzt sich dort fest. Dies ist jedoch die geringste Gefahr.

Katzenflohstiche können auch ein Flohfleckfieber auslösen. Dies ist eine Krankheit, die zwar sehr unangenehm verläuft, aber ganz einfach mit Antibiotika behandelt werden kann. Klassische Symptome hierbei sind:

  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Atemwegsinfektionen
  • Geschwür an Einstichstelle

Auch die Katzenkratzkrankheit kann durch einen Floh in den Menschen gelangen. Hier verursacht der Biss bräunliche Papeln, die nicht schmerzhaft sind und nach einigen Wochen verschwinden. Darüber hinaus kommt es nach ein paar Tagen zu Lymphknotenschwellungen.

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können darüber hinaus Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und weitere Leiden bekommen. Hierbei ist es besonders wichtig so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

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Katzenflohstiche behandeln

Wenn Katzenflohbisse gefunden werden, sollten sofort zwei Dinge behandelt werden: Der Katzenflohstich selbst und der Flohbefall. Der Biss ist hierbei das geringste Problem. Hier lohnt sich die Einnahme von einem Anti-Histaminikum, um gegen Juckreiz vorzugehen.

Wenn sich der Biss eines Katzenflohs entzündet oder nicht ordentlich verheilt, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden! Darüber hinaus ist es äußerst wichtig die betroffene Stelle sauber zu halten, damit es nicht zu Infektionen kommt.

Nun sollte man sich daran machen, den Katzenflöhen den Krieg zu erklären. Zuerst sollte man einen Tierarzt aufsuchen, um sich beraten zu lassen. Prinzipiell gibt es viele verschiedene Mittel, die Flöhe effektiv abtöten können. Man hat die Wahl zwischen Spot-ons, Puder und Tabletten.

Bei der Auswahl sollte man vor allem bei der Dosierung vorsichtig sein, weil eine zu große Menge gefährlich sein kann. Vor allem empfindliche Katzen sollten ihr Mittel von einem Veterinärmediziner erhalten, um allergische Reaktionen vorzubeugen.

Eine weitere gute Alternative sind Flohshampoos. Dies ist jedoch auch die schwierigste Variante, da nicht jede Katze gerne gebadet wird. Dies kann zu großem Stress bei den Tieren führen.

Auch gibt es Sprays, die auf Katzen aufgetragen werden sollen. Hierbei sollte man bei Katzen mit empfindlicher Haut vorsichtig sein. Im Zweifelsfall sollte hier ein Tierarzt befragt werden. Solche Sprays können auch zur Prophylaxe verwendet werden, wenn sie denn dafür ausgelegt sind.

Katzenflöhe in der Wohnung loswerden

Natürlich reicht es nicht, wenn man nur die Haustiere von Flöhen befreit. Die Parasiten nisten sich auch in Kleidung, Teppichen und weiteren Textilien ein. Dort findet man vor allem Eier und Larven, die sich sehr schnell vermehren.

Man sollte damit beginnen sämtliche Textilien bei 90 °C zu waschen, um die lästigen Biester abzutöten. Dies ist vor allem bei Decken und Kissen wichtig. Der Rest sollte mit speziellen Sprays behandelt werden.

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Fogger gegen Katzenflöhe

Die effektivste Methode sind Fogger. Hierbei empfiehlt es sich je einen in jeden Raum zu stellen. Vor der Anwendung sollten Lebensmittel und Dinge, die Kinder oder Tiere in den Mund nehmen könnten, weggestellt werden. Der Wirkstoffnebel von Foggern ist hochgiftig.

Während der Vernebler aktiv ist, dürfen weder Menschen noch Tiere in die betroffene Räumlichkeit. Danach sollte eine Weile gelüftet werden. Wenn der Fogger fertig ist, empfiehlt es sich sämtliche Oberflächen sauber zu wischen, um Wirkstoffreste zu entfernen. Ein Flohfogger ist ein Insektizid!

Flohsprays sind zwar von ihrer Wirkstoffkonzentration her etwas geringer dosiert, sollten aber trotzdem unter keinen Umständen auf Schleimhäute gelangen. Auch hier lohnt es sich Haustiere und Kinder für einen gewissen Zeitraum aus dem Zimmer zu verbannen.

Dann sollte man die Textilien aus einer in der Regel angegebenen Entfernen aufsprühen und einwirken lassen. Nähere Gebrauchsanweisungen variieren zwischen den Produkten.

Es ist besonders wichtig Textilien, auf denen sich das Tier oft befindet, äußerst sorgfältig zu säubern. Immerhin sind Katzenflöhe besonders an Katzen interessiert. Die wichtigsten Anlaufstellen sind das Körbchen, der Kratzbaum, die Couch sowie vom Stubentiger bevorzugte Kissen und Decken.