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Katzen Intelligenz

Katzen wird im Allgemeinen eine hohe Intelligenz zugeschrieben. Diese wird zum Beispiel an ihren Gedächtnisleistungen und ihrem Nachahmungsverhalten erkennbar. Katzen können sich sehr gut und schnell merken wie etwas funktioniert und versuchen dann, unter Umständen auch selbst dieses Gesehene nachzuahmen. Ein Beispiel ist hier das Türen öffnen: Die Wohnungskatze, die in der Regel keine geschlossenen Türen mag, da diese sie behindern, beobachtet, wie der Mensch Türen öffnet und schließt. Sie merkt sich dieses Verfahren und probiert es früher oder später selbst aus. Ein hoher Sprung um die Türklinke zu erreichen, sich kurz an diese mit dem ganzen Gewicht hängen und schon springt die Tür auf.

Generell beobachten Katzen ihre Besitzer sehr genau und ziehen daraus ihre Schlüsse – zumeist allerdings diejenigen, die ihnen zum Vorteil gereichen. Im Bereich der emotionalen Intelligenz schneiden Katzen schlechter ab als Hunde. Sie können zumeist mit den Gefühlsregungen ihrer Menschen nicht viel anfangen. Zwar gibt es auch hier Ausnahmen, dennoch wurde in wissenschaftlichen Tests nachgewiesen, dass Hunde mehr dazu neigen, ihren Besitzer in dieser Hinsicht genauer zu beobachten. Auch verstehen Hunde zum Beispiel das Deuten in eine Richtung besser als Katzen, wobei allerdings fraglich ist, ob Katzen ihren Besitzer tatsächlich nicht verstehen oder nur zu eigenständig sind, um solchen Gesten ohne Vorbehalt nachzugehen.