Hundezaun selber bauen

Hunde erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit in Deutschland. Im Jahr 2021 gaben erstmals mehr als zehn Millionen Personen an, einen Hund zu besitzen. Doch wer sich einen Hund zulegt, der sollte auch dessen Sicherheit gewährleisten können. Ein wichtiger Schritt hierbei – vor allem bei Hausbesitzern – ist ein geeigneter Hundezaun. Praktischerweise lässt sich dieser mit etwas Geschick sogar selber bauen.

Hundezaun selber bauen

Planung und Vorbereitung

Bevor der Bau des Zaunes beginnt, sollte zunächst eine gute Planung erfolgen. Schließlich soll der spätere Zaun nicht nur seinen Zweck makellos erfüllen, sondern im besten Fall auch gut aussehen. Daher sollte zunächst ermittelt werden, wie groß der Zaun werden soll und wie viel Zaunmaterial sowie Pfosten dafür benötigt werden. Besonders wichtig ist hierbei die Höhe des Zauns. Schließlich muss gewährleistet sein, dass Vierbeiner nicht über diesen hinweg springen können. Experten raten generell zu einer Höhe des Zauns, die etwa der zwei- bis dreifachen Schulterhöhe des Hundes entspricht.

Abseits dessen gilt es zu berücksichtigen, dass in einigen Gemeinden spezifische Vorschriften bezüglich der Errichtung von Zäunen bestehen können. Diese können sowohl die maximale Höhe als auch Material und Standort betreffen.

Das richtige Material wählen

Hinsichtlich des Materials haben sich bei Hundezäunen insbesondere Holz und ein hochwertiger Maschendrahtzaun durchgesetzt. Während Holz insbesondere durch seine Optik überzeugt und zudem ein natürlicher Rohstoff ist, ist der Maschendrahtzaun eine günstige Alternative, die dem Hund zudem ausreichend Ausblick gewährt. Aufgrund der groben Maschen kann er das Umfeld mühelos die ganze Zeit über im Auge behalten.

Mit Blick auf die Pfosten sollten diese dem Zaunmaterial entsprechend gewählt werden. Druckbehandeltes Holz oder Metallpfosten sind oft eine gute Wahl, um die Stabilität des Zauns sicherzustellen.

Sicherheitsaspekte beachten

Letztendlich ist es unterschiedlichen Faktoren geschuldet, welche Materialien sich für einen Zaun am besten eignen und optisch zur Umgebung passen. Keinesfalls sollte dabei jedoch die Sicherheit zu kurz kommen. In jedem Fall gilt es, Materialien zu verwenden, die für Hunde ungefährlich sind. Aus diesem Grund ist es wichtig sicherzustellen, dass der Zaun nicht aus giftigen oder schädlichen Materialien besteht und keine scharfen Kanten aufweist.

Mitunter kommt es hin und wieder zu Zwischenfällen zwischen Hunden und ihnen fremden Menschen. Oftmals bringen Hundehalter aus diesem Grund ein Warnschild am Zaun an. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass dieses im Zweifel nicht vor rechtlichen Konsequenzen schützt. Einen wichtigen Hinweis für Besucher stellen sie aber trotzdem dar, weshalb es zu empfehlen ist, ein entsprechendes Warnschild am Zaun anzubringen.


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