Giftige Pflanzen für Katzen: Was gilt es zu beachten?

Vor allem in der herbstlichen Jahreszeit schmücken die Menschen ihre Wohnungen und Häuser mit Deko. Im Herbst wird oft auf Laub, Nüsse oder ähnliches zurückgegriffen, was zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg zur Schule gefunden wird. Ganzjährig schmücken viele ihr zu Hause mit Zimmerpflanzen. Es kommt hier nicht nur auf die Ästhetik der Wohnung oder des Hauses an. Pflanzliche Deko kann sich auch sehr positiv auf die menschliche Psyche auswirken. Zimmerpflanzen haben zudem den Vorteil, dass der Sauerstoffgehalt der Luft verbessert wird. Schadstoffe werden aus der Luft herausgefiltert. Eine pflanzliche Begrünung des Eigenheims ist eine echte Bereicherung. Allerdings gilt es hier bestimmte Dinge bei der Anschaffung der Pflanzen zu beachten. Haben Sie einen Stubentiger, den Sie über alles lieben? Dann sollten Sie darauf achten, sich keine giftigen Pflanzen für Katzen anzuschaffen. Im Folgenden finden Sie das Wichtigste zum Thema „Giftige Pflanzen für Katzen im Überblick“.

Katzen und ihre Liebe zu Pflanzen

Auch wenn Sie Ihren Stubentiger schützen möchten, sollten Sie nicht gänzlich auf Zimmerpflanzen verzichten. Wenn Sie die richtigen Pflanzen für Ihre Wohnung und Ihre Katze auswählen, überwiegen die Vorteile deutlich. Pflanzen verbessern das Raumklima und die Luftqualität und bieten auch Ihrer Katze eine höhere Lebensqualität und einen angenehmeren Wohnraum. Seien Sie sich sicher, Ihre Katze liebt Pflanzen. Zimmerpflanzen können auf Katzen sehr interessant wirken. Das hat spielerische Gründe. Allerdings kann es auch Neugierde oder Langeweile sein, was Katzen antreibt, an einer Zimmerpflanze zu knabbern. Neben diesen Punkten hilft das Knabbern an Pflanzen der Katze, Haarbälle auswürgen zu können. Pflanzen können der Katze Ballaststoffe geben, die sie zum Verdauen der Nahrung und zur Reinigung ihres Magens benötigt. An dieser Stelle bietet sich das unter dem Namen Katzengras bekannte Zyperngras an. Dieses ist als Bio-Produkt erhältlich, sodass die Möglichkeit einer Vergiftung eliminiert werden kann. Empfohlen wird diese Nahrungsergänzung zu beispielsweise Nassfutter für Katzen ganzjährig, da zusätzlich durch das Zyperngras Vitamine aufgenommen werden.

Eine Pflanzenvergiftung liegt an verschiedenen Faktoren

Ob eine Pflanze giftig für Ihre Katze ist, kann an verschiedenen Faktoren wie der Pflanzenart liegen. Wie auch schon die ersten Wissenschaftler im 16. Jahrhundert festgestellt haben, kann grundsätzlich alles giftig sein, wenn es nur in einer bestimmten Dosis verabreicht wird. Das gilt auch bei Zimmerpflanzen. Die Giftigkeit kann auch hier an der Dosis der verzehrten Zimmerpflanze liegen. Wie giftig die Menge für die Katze ist, ist zudem von dem Gewicht bzw. der Größe des Haustiers abhängig. Gesunde und junge fitte Stubentiger verkraften eine Pflanzenvergiftung besser als ältere und kränkliche Katzen. Der Giftgehalt einer Pflanze ist ein weiterer Faktor, der von der Düngung, dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, der Sorte und dem Standort der Pflanze abhängig ist. Werden künstlich hergestellte Dekoelemente wie Glitter oder Kunstschnee verwendet, spielt das auch als Faktor in den Giftigkeitsgrad hinein.

Wie erkenne ich eine Vergiftung meiner Katze?

Es gibt verschiedenen Symptome, die auf eine Vergiftung Ihres Stubentigers hinweisen. Zum Verständnis: Bei Katzen wird von einer Vergiftung gesprochen, wenn in einem schweren Grad der Stoffwechsel der Katze beeinflusst wurde. Symptome wie

  • Durchfall,
  • Erbrechen,
  • Krämpfe,
  • Taumeln,
  • starkes Speicheln,
  • Benommenheit,
  • Atemnot,
  • Verstopfung,
  • Schaum vor dem Mund,
  • Lähmungserscheinungen,
  • Zittern, schwacher Puls,
  • stark verengte oder erweiterte Pupillen,
  • Herz- und Kreislaufkollaps
  • und weitere Symptome

können eine Vergiftung Ihrer Katze andeuten. Treten Symptome einzeln oder in Kombination auf, sollten Sie Ihre Katze auf schnellstem Weg zu Ihrem Tierarzt bringen. Versorgen Sie Ihren Tierarzt mit allen nötigen Informationen. Je genauer der Tierarzt über den Hergang bzw. die Ursache der Vergiftung Bescheid weiß, desto besser kann geholfen werden. Solche wichtigen Informationen für den Tierarzt sind: Waren Hausmittel wie Putzmittel oder ähnliches, die eventuell eine schädliche Wirkung haben könnten, für Ihre Katze an einem zugänglichen Ort gelagert? Welche waren es? Welche Zimmerpflanzen haben Sie im Haus? Wann erfolgte die Vergiftung? Hier gilt, zu viel Information ist besser als zu wenig.

Ungiftige vs. giftige Pflanzen für Katzen

Natürlich hängt die Vergiftung von verschiedenen Faktoren ab, allerdings gibt es Pflanzen, die schon in sehr kleinen Mengen eine giftige Wirkung auf Katzen haben können. Hier ist die Liste sehr lang. Informieren Sie sich vor dem Kauf einer Zimmerpflanze über die Verträglichkeit Ihrer Katze. Giftige Pflanzen für Katzen schließen den Weihnachtsstern, Lilien, Orchideen, Tulpen, Aloe vera, Chili und Efeu mit ein, um nur wenige bekannte giftige Pflanzen für Katzen zu nennen.

Eine Auswahl der Pflanzen, die für Katzen ungiftig sind, sind die Kokospalme, die Bananenpflanze, die Schusterpalme, der Zwergpfeffer, die Kentiapalme und viele mehr. Diese Pflanzen haben keine schädliche Wirkung und Sie können sie beruhigt in Ihrer Wohnung aufstellen oder Ihren Balkon damit bepflanzen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn Sie extra Futterpflanzen für Ihre Katze aufstellen. Zu dieser Art von Pflanzen gehören das allbekannte Katzengras, die Katzenminze und der Baldrian. Auch hier sind nur die wichtigsten Futterpflanzen genannt. Achten Sie besonders hier auf die Herkunft der Pflanzen beziehungsweise Saatsamen. Es gilt dabei als Voraussetzung, um einer Vergiftung vorzubeugen, dass diese Pflanzen Bio-Produkte sind.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema „Giftige Pflanzen für Katzen“

Was ist das Giftigste für Katzen?

Verschiedene Zimmerpflanzen, wie etwa der Weihnachtsstern, Tulpen, Efeu oder Orchideen können schon in sehr kleinen Mengen extrem giftig auf die Katze wirken. Informieren Sie sich zu diesen Pflanzen und vergewissern Sie sich, dass Ihre Katze zu diesen Pflanzen keinen Zugang hat

Können Katzen giftige Pflanzen erkennen?

Leider können Katzen giftige Pflanzen nicht erkennen. Grundsätzlich knabbern Katzen nur an Gras. Sind sie aber ausschließlich Stubentiger und werden nur in der Wohnung gehalten, suchen sie sich Ersatz und greifen auf andere Pflanzen zurück. Daher sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Zimmerpflanzen Vorsicht walten lassen.

Was passiert, wenn eine Katze eine giftige Pflanze gegessen hat?

Es gibt verschiedene Symptome bei einer Vergiftung einer Katze. Neben kleineren Symptomen wie Juckreiz oder Rötungen können bei einer Vergiftung auch Atemnot oder Durchfall und vieles mehr als Symptom auftreten. Bei einer möglichen Vergiftung ist es wichtig, sofort Ihren Tierarzt aufzusuchen und alle nötigen Informationen bereitzustellen, damit Ihrer Katze schnellstmöglich und am besten geholfen werden kann.

Wie giftig ist Schnittlauch für Katzen?

Schnittlauch gehört zwar nicht zu den Zimmerpflanzen, ist aber häufig in Haushalten anzutreffen. Die besondere Problematik bei Schnittlauch ist, dass dieser häufig von Katzen mit Katzengras verwechselt wird. Schnittlauch ist aber sehr giftig für Katzen. Bewahren Sie diesen nur in unzugänglichen Orten auf oder verzichten Sie auf ihn, wenn Ihr Mitbewohner ein Stubentiger ist.

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