Dürfen Hunde Nudeln essen?

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Nicht nur in Italien, sondern weltweit werden Nudeln als Mittagsgericht oder als leichter Abendsnack genüsslich verspeist. Deswegen fragen sich manche Hundebesitzer: Dürfen auch Hunde Nudeln essen? Ab und zu eine kleine Portion Spaghetti Bolognese müsste doch drin sein?

Sind Nudeln für Hunde verträglich?

Prinzipiell sind Nudeln nicht giftig für den Hund und schaden ihm auch nicht, es sei denn, der Hund hat eine Lebererkrankung. Denn welches Herrchen kann schon dem traurigen Hundeblick seines Haustieres widerstehen, wenn dieses jaulend und bettelnd neben dem Küchentisch sitzt.

Es gibt allerdings einige Aspekte, die beachtet werden sollten, wenn man den Hund mit Nudeln füttern möchte. Das Problem bei der Fütterung mit Nudeln ist, dass sie aufgrund ihres hohen Kohlenhydratgehalts auf Dauer dafür sorgen, dass der Hund stark an Gewicht zunimmt. Außerdem stellen Nudeln kein nahrhaftes Hundefutter dar.

Sie beinhalten lediglich Kohlenhydrate und sind somit so gut wie nutzlos für die gesunde Ernährung des Hundes, die idealerweise aus Proteinen, Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen besteht. Es macht also sicherlich nichts aus, den Hund ab und zu mit einer kleinen Portion Nudeln zu füttern, es sollte allerdings nicht zur Regel werden, da dies langfristig negative Folgen haben kann. Einmal im Monat dürfen Hunde allerdings Nudeln essen.

Was dürfen Hunde nicht essen

Nudeln sind zwar ungesund für den Hund, aber nicht giftig. Hunde dürfen Nudeln also prinzipiell essen. Doch es gibt auch Lebensmittel, die der Hund unter gar keinen Umständen essen darf, da sie giftig oder sogar tödlich für ihn sein können.

Auch wenn der Hund noch so sehr bettelt, sollte man ihm zum Beispiel auf keinen Fall Schokolade, rohes Schweinefleisch, rohe Eier oder Rosinen zu fressen geben. Denn rohes Schweinefleisch sowie rohe Eier können Bakterien wie Salmonellen oder Trichinen enthalten, die dann zu schlimmen Krankheiten beim Hund führen können.

 

Bei Schokolade ist der Inhaltsstoff Theobromin das Problem: Für Menschen ist dieser Stoff zwar komplett ungefährlich, allerdings kann der Hund ihn nicht verstoffwechseln, wodurch es zu Kreislaufbeschwerden kommen kann.
Auch Mandeln, Avocados, rohe Kartoffeln, Auberginen und Tomaten darf der Hund nicht essen – letztere sind Nachtschattengewächse, die für den Hund giftiges Solanin enthalten, was sein Organismus nicht verarbeiten kann.

Was darf mein Hund essen – Liste

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Damit der Hund ein langes und glückliches Hundedasein führt, ist es wichtig zu wissen, was er essen darf und was nicht. Denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O, damit der geliebte Vierbeiner fit und vital bleibt.
Grundsätzlich sollte ein Hundefutter gewählt werden, dass die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes abdeckt. Doch auch viele Lebensmittel, die eigentlich für den Menschen geeignet sind, dürfen von den Fellnasen gegessen werden. Folgende Lebensmittel sind unter anderem besonders verträglich für den Hund:

  • Aloe Vera
  • Ananas
  • Apfel
  • Banane
  • Chinakohl
  • Dickmilch
  • Ente
  • Feige
  • Gans
  • Hirse

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Lebensmittel, die der Hund essen darf. Bei der Zubereitung sollte darauf geachtet werden, dass man die Mahlzeit genauso für den Hund zubereitet, wie man sie für sich selbst anrichten würde. Es versteht sich von selbst, dass man dem Hund keine Banane mit Schale zu fressen gibt, sondern diese vorher entfernt.

Chinakohl sollte nicht in zu großen Mengen verfüttert werden, da dies ansonsten zu Blähungen beim Hund führen kann. Bei Aloe Vera muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen: Sie eignet sich hervorragend als Darm-Kur und beruhigt den Magen des Hundes.

Kohlenhydrate bei Hunden

Für den Menschen sind Kohlenhydrate wichtige und notwendige Energielieferanten. Wer wenig davon ist, verliert schnell an Kraft und an Gewicht. Doch wie sieht das beim Hund aus? Wie bereits erwähnt, besteht eine gesunde und ausgewogene Ernährung des Hundes zum Großteil aus Proteinen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen.

Da der Hund ein Fleischfresser ist, bezieht er seine Energie hauptsächlich aus diesen Nährstoffen, Kohlenhydrate braucht er hingegen nicht, um seine Energiereserven aufzufüllen. Natürlich nimmt der Hund gelegentlich auch Kohlenhydrate auf, wenn er kleine Tiere auffrisst und auch in Hundefutter befinden sich kleine Mengen davon.

Es ist daher nicht nötig, ihm weitere große Mengen an Kohlenhydraten zu fressen zu geben, da dies zu Überfettung, Magen-Darm-Krankheiten oder Zahnproblemen führen kann. Der Hund kann Kohlenhydrate zudem nur schwer verdauen, wodurch es bei einer übermäßigen Kohlenhydratzufuhr zu Durchfall kommen kann. Wer seinem Hund allerdings den Geschmack einer winzigen Portion Spaghetti nicht verwehren möchte, der darf dies gerne einmal im Monat tun.